wieso kann man eigentlich bei der firma wilwood jegliche art von Rennsport-bremsanlagen kaufen, angefangen von nascar bis trophy truck, sechskolben-sättel high performance
und jetzt kommt's ... :
MIT EDELSTAHL BREMSKOLBEN !!! ???
extra für die verschiedenen Einsatz-bereiche kann man sich aussuchen, ob man bremszangen mit oder ohne staub-dichtungen, mit oder ohne "stainless steel" pistons, e.t.c. haben möchte...
die bremsanlagen gibt es übrigens auch mit deutschem tüv...
da darf die frage doch schonmal erlaubt sein, ob man sich so ein relativ WENIG komplexes Bauteil wie einen einfachen Kolben nicht auch mal aus einem höherwertigen material anfertigt oder anfertigen lässt...
gerade bei einem so wichtigen teil wie einer bremse im offroad-bereich, wäre ich für jede Verbesserung offen...
noch dazu, wenn ich mich dauernd ärgern muss über schlecht arbeitende, in irgendwelche Richtung ziehende, einsetig abgefahrene Beläge, verzogene Bremsscheiben, und eigentlich, egal was ich auch mach, immer dauernd irgendwie gammelige bremsanlage...von der dauerbaustelle "Handbremse" will ich gar nicht erst anfangen...
das kenn ich so weder aus dem motocross , enduro noch dem Mountainbike Bereich...
dort funktionieren meine Scheibenbremsen immer alle...
schon irgendwie verdächtig, wenn ich jetzt meine bikes alle zerlege und feststelle, dass da alle ausnahmslos Edelstahl-kolben verwenden...
sind ja auch alle im Rennsport zuhause.
nur mein auto nicht, das ist ein gross-serien-produkt, da wird an jedem teil noch der letzte cent gespart, sogar an so sicherheits-relevanten Bauteilen wie den bremsen...
also bitte her mit allem, was mein Massen-ware-billig-Produkt besser und sicherer macht...
zurück zur anfangsfrage :
mich würde interessieren, welcher Werkstoff da zum Einsatz kommt, Edelstahl gibt es ja dann doch verschiedene...
die oben im thread erwähnten Eigenschaften von Edelstahl bezüglich "nicht geeignet für bremskolben" beziehen sich wohl am ehesten auf v2a, evtl. noch auf v4a.
v2a und v4a sind einfache Wald und wiesen Edelstähle und für vieles ungeeignet...
aber z.b. verbaut BMW bei seinen 450er wettbewerbs-enduro Motorrädern Edelstahl-rahmen ,
reynolds bietet seit Anfang letzten Jahres Edelstahl-rohrsätze für Rennrad-rahmenbauer an für hochleistungs-rennräder.
wenn man das mit v2a baut , reisst einem der rahmen in stücke oder wird sackschwer...
da wünsche ich mir jetzt doch eine etwas genauere Betrachtung des Thema: Edelstahl-kolben für offroad bremsen...
ich möchte mir meine Kolben nämlich auch beizeiten auf Edelstahl aufrüsten, wenn ich in Erfahrung bringen kann, welcher Edelstahl dafür in frage kommt, wo ich den besorgen kann und ob sich das ganze rechnet im vergleich zu neu gekauften rennsport-bremssätteln der fa. wilwood...
Mit dabei seit Anfang 2010 Wohnort: Südlich von Augsburg Status: Urlaub
Fahrzeuge
1. Disco IIa 2. Suzuki Jimny 3. ganz hartes Radl 4. bissl weiches Radl 5. ganz weiches Radl
Verfasst am: 25.05.2015 20:53:41 Titel:
Hmm, auf der Insel gibt es für die Defenderfraktion schon lange VA-Kolben zu kaufen. Und in den diversen englischsprachigen Foren gibt es auch Berichte zufriedener User.
Bloß welches Material genau verwendet wird, steht natürlich nirgends.
Ansonsten sehe ich das so wie Jochen.
Würde es so einen Umsrüstkit für meinen Disco geben, hätte ich ihn schon bestellt. Jetzt tausche ich erst mal die hinteren Sättel ganz normal...
wieso kann man eigentlich bei der firma wilwood jegliche art von Rennsport-bremsanlagen kaufen, angefangen von nascar bis trophy truck, sechskolben-sättel high performance
und jetzt kommt's ... :
MIT EDELSTAHL BREMSKOLBEN !!! ???
extra für die verschiedenen Einsatz-bereiche kann man sich aussuchen, ob man bremszangen mit oder ohne staub-dichtungen, mit oder ohne "stainless steel" pistons, e.t.c. haben möchte...
die bremsanlagen gibt es übrigens auch mit deutschem tüv...
da darf die frage doch schonmal erlaubt sein, ob man sich so ein relativ WENIG komplexes Bauteil wie einen einfachen Kolben nicht auch mal aus einem höherwertigen material anfertigt oder anfertigen lässt...
gerade bei einem so wichtigen teil wie einer bremse im offroad-bereich, wäre ich für jede Verbesserung offen...
noch dazu, wenn ich mich dauernd ärgern muss über schlecht arbeitende, in irgendwelche Richtung ziehende, einsetig abgefahrene Beläge, verzogene Bremsscheiben, und eigentlich, egal was ich auch mach, immer dauernd irgendwie gammelige bremsanlage...von der dauerbaustelle "Handbremse" will ich gar nicht erst anfangen...
das kenn ich so weder aus dem motocross , enduro noch dem Mountainbike Bereich...
dort funktionieren meine Scheibenbremsen immer alle...
schon irgendwie verdächtig, wenn ich jetzt meine bikes alle zerlege und feststelle, dass da alle ausnahmslos Edelstahl-kolben verwenden...
sind ja auch alle im Rennsport zuhause.
nur mein auto nicht, das ist ein gross-serien-produkt, da wird an jedem teil noch der letzte cent gespart, sogar an so sicherheits-relevanten Bauteilen wie den bremsen...
also bitte her mit allem, was mein Massen-ware-billig-Produkt besser und sicherer macht...
zurück zur anfangsfrage :
mich würde interessieren, welcher Werkstoff da zum Einsatz kommt, Edelstahl gibt es ja dann doch verschiedene...
die oben im thread erwähnten Eigenschaften von Edelstahl bezüglich "nicht geeignet für bremskolben" beziehen sich wohl am ehesten auf v2a, evtl. noch auf v4a.
v2a und v4a sind einfache Wald und wiesen Edelstähle und für vieles ungeeignet...
aber z.b. verbaut BMW bei seinen 450er wettbewerbs-enduro Motorrädern Edelstahl-rahmen ,
reynolds bietet seit Anfang letzten Jahres Edelstahl-rohrsätze für Rennrad-rahmenbauer an für hochleistungs-rennräder.
wenn man das mit v2a baut , reisst einem der rahmen in stücke oder wird sackschwer...
da wünsche ich mir jetzt doch eine etwas genauere Betrachtung des Thema: Edelstahl-kolben für offroad bremsen...
ich möchte mir meine Kolben nämlich auch beizeiten auf Edelstahl aufrüsten, wenn ich in Erfahrung bringen kann, welcher Edelstahl dafür in frage kommt, wo ich den besorgen kann und ob sich das ganze rechnet im vergleich zu neu gekauften rennsport-bremssätteln der fa. wilwood...
Mit dabei seit Ende 2006 Wohnort: Gummersbach Status: Urlaub
...und hat diesen Thread vor 4193 Tagen gestartet!
Fahrzeuge
1. Volvo XC60 2. Y60 kurz in D, Landcruiser 79 V8 in Südafrika
Verfasst am: 26.05.2015 06:07:50 Titel:
Das führt uns aber direkt zur Frage: was darf ich selbst am Auto machen?
Verliere ich sofort die Betriebserlaubnis, wenn ich IRGENDWAS an den Bremsen mache?
Ab wann sind rechtliche Konsequenzen zu erwarten?
- Wechsel der Bremsbeläge?
- Lackierung von Sattel und Träger?
- Entrostung der Bremse?
- Überholung der Sättel mit Nachbauteilen
- Überholung der Sättel mit Originalteilen
- Ersatz der kompletten Sättel mit Nachbauteilen
- Tausch der Bremsflüssigkeit
- Tausch der Bremsleitungen
- Tausch des Bremskraftverstärkers
Bei keinem Reparatursatz steht was von TÜV-Zulassung
Ich denke offiziell darf nur eine geprüfte KFZ Fachkraft an einer Kfz Bremsanlage arbeiten. Wenn ein Unfall passiert und die weisen Dir nach die Bremsen haben versagt, hast Du ein Problem mit Deiner Versicherung und evtl. der Justiz.
Deswegen sollte man auch nicht alles Öffentlichkeit schreiben ;-)
Da denkst Du falsch. An meinem Fahrzeug darf ich alles selber machen, vorausgesetzt ich habe die nötige Sachkenntnis (und die kann ich auch über beliebige geeignete Kanäle erwerben, das Ablegen einer wie auch immer gearteten Prüfung ist dabei nicht notwendig).
Das was Du schreibst gilt, wenn ich gewerblich an fremden Fahrzeugen arbeite.
Das führt uns aber direkt zur Frage: was darf ich selbst am Auto machen?
Alles,
- mit wenigen Ausnahmen wie z.B. bei besonderen gesetzlichen Regelungen wie Sprengstoffgesetz bei Airbags,
- solange du insbesondere bei sicherheitsrelevanten Teilen weisst was du tust.
Da denkst Du falsch. An meinem Fahrzeug darf ich alles selber machen, vorausgesetzt ich habe die nötige Sachkenntnis (und die kann ich auch über beliebige geeignete Kanäle erwerben, das Ablegen einer wie auch immer gearteten Prüfung ist dabei nicht notwendig).
Das was Du schreibst gilt, wenn ich gewerblich an fremden Fahrzeugen arbeite.
Na denkt doch was Ihr wollt.
Ich repariere niemandem die Bremsen...auch nicht privat.
Wenn es hart auf hart kommt zeigt der Finger des ach so guten Kumpels ganz schnell auf Dich...
Und wenn Du dann Bäcker oder Bankbeamter bist mit Wissen aus der do-it-yourself HAST Du ein Problem!
Wobei Unterschiede zu betrachten sind.
Einen Wechsel von Klötzen traue ich noch eher einem "unbedarften" zu als z.B. den Tausch eines Bremskolbens. Da werden sich dann auch die Geister scheiden im Falle eines Un-Falles.
Da denkst Du falsch. An meinem Fahrzeug darf ich alles selber machen, vorausgesetzt ich habe die nötige Sachkenntnis (und die kann ich auch über beliebige geeignete Kanäle erwerben, das Ablegen einer wie auch immer gearteten Prüfung ist dabei nicht notwendig).
Das was Du schreibst gilt, wenn ich gewerblich an fremden Fahrzeugen arbeite.
Na denkt doch was Ihr wollt.
Ich repariere niemandem die Bremsen...auch nicht privat.
Wenn es hart auf hart kommt zeigt der Finger des ach so guten Kumpels ganz schnell auf Dich...
Und wenn Du dann Bäcker oder Bankbeamter bist mit Wissen aus der do-it-yourself HAST Du ein Problem!
Wobei Unterschiede zu betrachten sind.
Einen Wechsel von Klötzen traue ich noch eher einem "unbedarften" zu als z.B. den Tausch eines Bremskolbens. Da werden sich dann auch die Geister scheiden im Falle eines Un-Falles.
Hey, das ist doch genau das was ich auch sage, wo ist das Problem?
Mit dabei seit Ende 2007 Wohnort: Mückenfrei in Bremen Status: Urlaub
Fahrzeuge
1. LR Defender 130CC 2. Sankey I gerade verkauft 3. Sankey II 4. Sankey III 5. Kanu mit Tümmler 6. Fichtenmoped
Verfasst am: 26.05.2015 17:13:12 Titel:
Ich verstehe die Aufregung nicht.
Die normalerweise verbauten Bremskolben korrodieren über die Länge der Zeit und müssen irgendwann gewechselt werden, weil diese sich nicht mehr zurückschieben lassen oder durch die Nacharbeitung zu dünn geworden sind.
Die preiswerte (jedenfalls bei Britpart) und damit oft schon als Argument angeführte Alternative neue Bremssättel
Statt dessen versteift sich die Gemeinde darauf, dass nicht rostende Stähle unweigerlich zum Ende der Menschheit führen werden!
Gehts noch?
Allein dieser Thread hat dazu geführt, dass ich demnächst auf Niro-Kolben im Gemächt umrüsten werde!