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1. Grand Cherokee WH, Wrangler TJ
Verfasst am: 21.07.2021 13:59:18 Titel:
Hallo Achim,
das DIE Schwachstelle an diesem Auto. Der Motor ist ein OM642 von Mercedes, ein Überbleibsel aus der DaimlerChrysler-Ära. Was da suppt, ist der Ölkühler. Meist läuft die Brühe dann am Motorblock entlang nach unten, und irgendwo am Unterfahrschutz tropft es dann zu Boden.
Erste Maßnahme: Ölstand am Motor überwachen! Wenn Öl verloren geht, muss auch wieder aufgefüllt werden. Die Reparatur ist nicht billig, deutlich vierstellig. Die Dichtungen selbst kosten keinen Zehner, aber der Arbeitslohn.....
Wenn man den Motor schon raus hat, sollte man auch gleich das Automatikgetriebe (A580, das sog. NAG-Getriebe, ebenfalls Daimler) kontrollieren. Meist fängt es damit an, dass der Schaltvorgang vom 2. in den 3. Gang deutlich ruckt. Dann ist das Pilotlager der Ölpumpenwelle hin. Ebenfalls die bekannteste Schwachstelle, ein Schrauber hier in der Gegend hat mir das für 1.300.- € gemacht.
Die Karre vorher noch zu verkaufen, wäre eine Option. Wobei Restwert und zu erwartende Reparaturkosten in etwa gleich sind.....
idS Daniel
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1. Nissan Patrol Y61 2. EX-Nissan Terrano II 2.7 TDi
Verfasst am: 21.07.2021 14:49:23 Titel:
DanielG hat folgendes geschrieben:
Die Karre vorher noch zu verkaufen, wäre eine Option.
idS Daniel
Nach der (öffentlichen) Aufklärung bitte nicht mehr, ohne auch den Käufer aufzuklären.
_________________ Big Blue "The Mighty" Patrol
Y61, 3,0l Automatik, 285/75 R 16, OME + 5 cm, 30 mm Spurverbreiterungen, Unterfahrschutz von Lenkung bis VTG, CB-Funk, Rockslider, Snorkel, Seilwinde, "mit ohne" hintere Stoßstangenecken, Stabidisconnect manuell, ASFIR winch bumper, Stahlflex Bremsschläuche ...
Sag' nicht "Jeep" dazu! ...und nein, es heißt nicht Pättrol. Wirklich nicht! Die Betonung muss auf die 2. Silbe. Danke!
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1. Grand Cherokee WH, Wrangler TJ
Verfasst am: 21.07.2021 16:36:24 Titel:
Natürlich kann man das auch selber machen, man muss nur von oben her alles wegbauen was da im Weg ist: Turbolader, Ansaugtrakt, Einspritz-FuelRail, Hochdruckpumpe. Und die ganzen kleinen Nebenaggregate drumherum. Dann den Ölkühler ausbauen, aufmachen und säubern/entfetten, neu dichten, dichtheitsprüfen (möglichst mit Überdruck, aber nicht zuviel - 500 mbar sollten reichen). Falls Ölkühler gleich beim ersten Versuch dicht sein sollte, Zusammnbau in umgekehrter Reihenfolge - wie es immer so schön heißt. Und alles, was man wieder anbaut, natürlich auch wieder neu abdichten. Wenn ihr jeden Abend drei bis vier Stunden drangebt, seid ihr in einer Woche fertig.
idS Daniel
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1. Grand Cherokee WH, Wrangler TJ
Verfasst am: 22.07.2021 14:36:39 Titel:
Laß uns wissen, ob es geklappt hat.
idS Daniel
P.S.: guckt euch noch die Hochdruckpumpe vor dem Wiedereinbau genau an. Bei meinem flog die (BOSCH-)Pumpe von der Grundplatte. Falls da irgendwas verdächtig aussieht, gar nicht wieder einbauen....
idS Daniel
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1. Grand Cherokee WH, Wrangler TJ
Verfasst am: 23.07.2021 06:26:47 Titel:
So sieht die Hochdruckpumpe aus (auf den Bildern schon die neue Ersatzpumpe). Die Grundplatte löst sich gerne vom eigentlichen Pumpenkörper. Deshalb genau anschauen, wenn der kleinste Riß erkennbar ist, nicht wieder einbauen.