Brauche für meinen Pickup neue Reifen. Überlege von 255/70 R15 112 auf 235/75 R15 104 zu wechseln. Umfang der Reifen bleibt gleich.
Was ich mir von den schmäleren Reifen verspreche und warum ich wechseln will:
- Mehr Komfort durch geringere Traglast? (notwendig wären theoratisch nur Traglastindex 100, bei voller Beladung, was selten der Fall ist) Aktuell ziemlich bockig, trotz moderatem Luftdruck
- Etwas weniger träge aufgrund geringerer Reifenbreite?
- Besserer Grip bei Schnee und Matsch?
- Etwas weniger Spirtverbrauch?
- Mehr Auswahl bei den Reifen, bessere Verfügbarkeit
Meint ihr ich merke da einen spürbaren Unterschied oder isses völlig egal und ich brauch mir den Stress nicht machen?
Mehr Komfort kommt durch größeren Umfang Beide Größen sind nahezu gleich (235er nur 5mm kleiner). Da passiert also nichts.
Der Unterschied in Grip, Verbrauch und Verschleiß ist so marginal, das wirst du nicht mal merken. Allerhöchstens die geringere Breite im Tiefschnee, nur kannst du bei den 255ern situationsbedingt auch einfach den Luftdruck reduzieren.
Einzig der Preis und die Verfügbarkeit reißt es raus, zum Eintragen musst du aber auch wieder Geld ausgeben, falls es nicht
schon im Schein steht.
Der Reifen allein macht das Handling auch nicht aus. Wenn dein Fahrzeug zu bockig federt, würde ich auch mal nach dem Fahrwerk schauen.
Bei meinem L040 waren die Querlenkerbuchsen so alt, dass der Querlenker eine eingeschränkte Beweglichkeit hatte, das führte auch zu einem bockigen Fahrverhalten.
Mit dabei seit Ende 2005 Wohnort: Kassel Status: Urlaub
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1. Nissan King Cab Y 720 mit TD27TI, Starrachsen und Festaufbau 2. Nissan Terrano 2,4i mit Y720-Schnauze 3. Nissan King Cab Y720 US-Version 4. Nissan Y720 Doppelkabine (in Arbeit)
Verfasst am: 11.12.2023 22:44:40 Titel:
Ich kann den Beiden nur zustimmen, was die Reifengröße anbelangt.
Einzig die bessere Verfügbarkeit der 235er ist ein Argument.
Nur ein paar Worte zu Deinem Wunschreifen, dem Geolandar AT:
Du schreibst, Du hast einen Pickup, aber nicht, was für einen.
Ich fahre einen Nissan Y720 Pickup mit dieser Bereifung, und ich halte das Nässeverhalten bei leerer Ladefläche für
absolut grenzwertig! Schon im Herbst bei nasser Fahrbahn ist ein extrem vorsichtiger Gasfuß ratsam, sonst verliert
er schnell die Traktion und Du stehst quer bei Heckantrieb. Mit Wohnkabine drauf statt Ladefläche sieht das schon ganz
anders aus, da hat er gut Grip.
Ich würde den Geolandar eigentlich nur für normale Geländewagen empfehlen, die eine gewisse Last auf die Hinterachse
bringen. Da ist er dann ok.
Auf meinem Terrano mit ausgeräumtem Heckabteil (keine Heckbank, Reserverad hinterm Fahrersitz) fahre ich den
Cooper Discoverer AT3 in der 235er Größe, mit dem bin ich DEUTLICH zufriedener! Auch im Winter.
Wir hatten hier bei uns im letzten Winter ein ziemliches Schneechaos, da hab ich den Pickup gleich stehengelassen,
der Terrano mit den Cooper hatte damit keinerlei Probleme.
Nur so ein kleiner Tip aus meiner Erfahrung heraus.
Die Erfahrung mit dem Geolandar AT G015 kann ich nur bestätigen. Gefahren in Seriengröße 235/65R17 auf meinem Grand Cherokee WJ. Die Reifen waren ca. 4 Jahre alt.
Der Wagen hat hinten den Gastank in der Reserveradmulde, ist also ein bisserl schwerer auf der Hinterachse und brach bei kühler, feuchter Straße trotzdem gerne mal hinten aus.
_________________ RUST IS LIGHTER THAN CARBON FIBRE!
...und hat diesen Thread vor 1055 Tagen gestartet!
Verfasst am: 12.12.2023 08:02:49 Titel:
Danke für die schnellen Antworten, vorallem auch zum Geolander.
Habe einen Nissan Navara D22 4wd, aktuell leer, irgendwann kommt hinten ein kleiner Aufbau mit Dachzelt drauf.
Momentan fahre ich 6 Jahre alte Goodyear (?) Wrangler Reifen. Vom Profil sind die Reifen neu, aber halt schon alt. Habe genau das Problem mit Grip auf feuchter Straße. Bergauf und langgezogene Kurven sind echt gefährlich, da muss man schon vorsichtig mit dem Gasfuß sein. Kenne das aber von meinem Sprinter. Beladen schaut es da wieder gleich ganz anders aus.
Wechseln wollte ich eigentlich, weil ich die M+S Reifen (Ohne Schneeflocke) bei Schnee ja leider nicht fahren darf und wegen dem schlechtem Grip bei Nässe.
Der G015-Vorgänger G012 hatte kein Schneeflockensymbol und beim EU-Label die Nasshaftungsklasse B.
G015 hat das Schneeflockensymbol und Nasshaftungsklasse C.
Yokohama sagt, die Veränderungen, die zur Erteilung der Winterreifenzulassung notwendig waren, haben dazu geführt, dass das Verhalten bei Nässe schlechter wurde.
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Verfasst am: 12.12.2023 23:04:29 Titel:
Meine G015 hatten das schlechte Nässeverhalten schon als Neureifen. Wurde mit dem Alter (4 Jahre) nicht besser...
Die Cooper AT3 haben auch das Snowflake-Symbol und fahren sich bei Nässe und Schnee um Klassen sicherer.
Meines Wissens nach werden M+S-Reifen noch bis 2024 toleriert, erst danach gibt es Ärger, wenn man bei Schnee
einen Unfall baut.
Man möge mich korrigieren, wenn ich da falsch liege.
Das Thema betrifft mich nämlich auch, da ich auf dem roten Pickup eine Reifengröße habe, für die ich noch keinen
Snowflake-Reifen gefunden habe.
Hatte meine NEXEN AT2 (gibt es nicht mehr) wegen Nasshaftungsklasse B gekauft. Hat sich bestätigt und sind bis heute nicht spürbar schlechter geworden. Verhalten bei Eis und Schnee war mir damals egal. Hier im Norden sind winterliche Straßenverhältnisse sehr selten.
Letzte Woche bin ich dann aber tatsächlich doch (das erste mal seit 4 Jahren) bei +1° und starkem Schneefall gefahren. Ging völlig problemlos. Kann mir nicht vorstellen, dass das ein AT mit Schneeflockensymbol besser macht.
Ich werde jedenfalls nicht umrüsten. Die Nexen bleiben drauf bis sie hart werden oder bis das Profil am Ende ist.
Der Terios hat chinesische Billig ATs mit M&S-Kennung drauf. Sind besser als gedacht - geradeaus - auch bei Eis und Schnee. Nur um die Kurve will er nicht, wenn es glatt ist. Die sind aber inzwischen fast runter gefahren.
Der bekommt als nächstes wahrscheinlich GANZJAHRESREIFEN YOKOHAMA BLUEARTH VAN ALL SEASON RY61.
Für den Patrol werden es wahrscheinlich ROADX RX QUEST AT21.
Ich achte auf jeden Fall auf die Nasshaftungsklasse (mindestens B). WEnn man dann noch das Bergpiktogramm haben will und berücksichtigt, dass die BFG-Reifen bei der Nasshaftung schnell nachlassen, wird es ziemlich eng mit der Auswahl.
Ich liebäugle schon ein Weilchen mit Goodyear Wrangler Duratrac. Da gibt es auch ein überarbeitetes Modell, gleicher Name, nur ein RT dahinter. Das Profil ist aber noch weitestgehend gleich und recht grob für einen AT.
Die Cooper Discoverer M+S waren damals feine Reifen, werden seit 10 Jahren nicht mehr produziert. Eigentlich schade. War ein Winterreifen mit relativ groben Profil.
@Liebling hat schon recht. Immer auf die Bewertungstabelle schauen. Verbrauch und Geräusch sind mir dabei herzlichst egal, hauptsache eine gute Note in der Nässe.
Wie sind denn die Cooper bezüglich der Stabilität der Flanken?
Hatte früher auf dem weißen Patrol Hankook, aber da gefiel mir nie, dass der Reifen immer etwas bauchig war und die Flanken über die Lauffläche überstanden, weil sie zu weich waren.
Hatte eigentlich auch erst Geolandar im Blick aber aufgrund des Gesagten hier bezüglich Nässe würde ich die Cooper in Betracht ziehen.
Fahre eigentlich auf beiden Patrols BFG AT, aber wegen Umstieg auf 235/85 will ich jetzt neue Reifen kaufen...
Ich bin mit meinen Hankook MT sehr zufrieden. Ich bin die letzten 25tkm durch Sand, Schlamm, Felsen, Eis, Schnee, Regenzeit usw. gefahren. Alles prima. Deutlich besser als der Hankook AT oder Wrangler (der bei Kauf drauf war).
Bauchig finde ich den nicht.
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Verfasst am: 17.12.2023 16:54:11 Titel:
Die Flanken beim Cooper stehen schon etwas über, finde es aber nicht sehr ausgeprägt.
Sieht ähnlich aus wie beim Geolandar auf dem Dicken.