Prinzipiell schleppt man zuviel mit, mit mehr Platz viel zu viel...
Die meisten Probleme kommen von den überladenen Dingern wo einmal der Expeditionsausstatter Katalog ans Fahrzeug gespaxt wurde...
Geländetauglichkeit hängt mehr vom Fahrer als von allem anderen ab - ich hab im tiefen Sand mit 110er TDi (also ohne Leistung und ohne automatik) vollgepackt mit 4 Leuten viel anderes abgehängt..
Mit dabei seit Ende 2020 Wohnort: Rettenbach Status: Urlaub
Fahrzeuge
1. Isuzu D-Max 1 3.0D A 2. Ssangyong Rexton W 2.0 A 3. Wolga M21 4. Tatra 603 5. Shiguli 2101 6. Barkas B1000 7. BMW K100 8. Simson SR50
Verfasst am: 14.02.2024 03:07:20 Titel:
Caruso hat folgendes geschrieben:
Es kommt darauf an.
Der Werksallrad reicht für den Strand.
Mit einem Iglhaut kannst du deine Touren machen.
Das Problem bei den Innenausbauten der "normalen" Wohmobilhersteller (Hymer Group, Eura und wie sie alle heißen und wie man sie zuletzt auf der Messe in Stuttgart bewundern konnte) ist dabei weniger das Basisfahrzeug, sondern der Möbelbau. Da wird, nicht zuletzt aus Kosten- und Gewichtsgründen, gern die gleiche Presspappe verwendet wie bei "normaler" Weißware. Sieht alles nett aus, beginnt aber schon nach ein paar Dutzend Kilometer Wellblech zu zerfallen. Da hilft ein Iglhaut-Umbau des Basisfahrzeugs nur sehr eingeschränkt.
Bei Bimobil kannst Du Dir schon was Nettes bauen lassen, was halten könnte. Die machen auch (inzwischen sogar überwiegend) ganz hübsche Sachen auf Unimog oder Daily 4x4. Kostet dann halt, und Geduld muss man auch ein bisschen mitbringen.
Generell stellt sich da aber das Problem des Gewichts. Wenn das Auto eine führerscheinfreundliche 3,5-Tonnen-Zulassung hat, sollten die Passagiere sehr schlank (am besten magersüchtig) sein und nur wenig mehr als einen Waschbeutel mitführen, wenn sie Wert darauf legen, legal unterwegs zu sein (was beispielsweise beim Durchfahren der Schweiz durchaus ratsam ist; die hantieren dort gern mit Waagen.)
Deshalb würde ich mindestens eine 4,25-Tonnen-Version anraten. – Wird dann halt wieder schwer, und viel Eigengewicht ist der Feind jeder Geländetauglichkeit. Ein letztlich nicht lösbares Dilemme.
Hast Du denn schon mal über sowas wie den World Cruiser von Toms Fahrzeugtechnik nachgedacht? Hat halt keine echten Wohnmobilkomfort, ist aber recht durchdacht gemacht. In Bad Kissingen stellt er sicher wieder aus ... Einen ersten Eindruck gibts auch auf DuSchlauch ... Man muss halt ein bissel öfter Tanken als mit dem Sprinter, weil er neu nur noch als Benziner zu haben ist (was andererseits down under ganz gut passt). – Aber billig ist das halt auch nicht wirklich ...
_________________ Planung heißt: den Zufall durch den Irrtum ersetzen ...
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1. Isuzu D-Max 1 3.0D A 2. Ssangyong Rexton W 2.0 A 3. Wolga M21 4. Tatra 603 5. Shiguli 2101 6. Barkas B1000 7. BMW K100 8. Simson SR50
Verfasst am: 15.02.2024 16:08:26 Titel:
Liebling hat folgendes geschrieben:
Naja .... wenn ich mir bei dem Hymer Eriba bzw. VW Crafter die Radgrößen, die Böschungswinkel und die Bodenfreiheit ansehe ....
Halte ich so bzgl. Gelände für völlig untauglich - auch ohne Innennausbau.
Ja, schon richtig. Ein Auto, mit dem man ein Trial oder eine Trophy fahren kann, wird so ein umgebauter Kleintransporter natürlich nie.
Aber was ich sagen wollte: Selbst, wer sowas gar nicht will und für den "Gelände" jede schlechte Straße ohne Asphaltbelag ist, wird mit den jetzt so modernen "Off-Road"-Campern nicht dauerhaft glücklich, egal ob es sich um etwas mit Kiste hintendrauf handelt (etwa den Hymer MLT auf Sprinter, der den ganzen Run auf solche Autos mit ausgelöst hat) oder um einen ausgebauten Kastenwagen. Eben weil da der ganze Ausbau nicht mitmacht und rasch zerbröselt, auch wenn der äußere Schein noch so sehr auf Abenteurer macht. – Das gilt auch für viele günstige (Aufsetz-)Pickup-Kabinen der bekannten Anbieter – bei denen es zudem oft schon von Grund auf fehlt, etwa bei der Verankerung der Kabine. Ein Mitreisender mit Tischer-Kabine auf einem Ranger hätte diese vor drei Jahren in Tunesien beinahe verloren, dabei sind wir wirklich keine harten Pisten gefahren ...
Für eher tauglich halte ich da die Erzeugnisse von Tom's oder auch Bushcamper – oder auch Burow. Aber die kosten halt ...
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Zuletzt bearbeitet von ReiseRex am 15.02.2024 23:22, insgesamt einmal bearbeitet
Sand am Strand, viel Spass; unterschiedliche Achsbelastung, keine Leistung, Asphaltrennscheiben, wird bestimmt toll. Für nen G gilt, V8 Benziner, mindestens 35er und immer in Schwung bleiben, dann gehts. Es geht nichts über Raddrehzahl und breite, grosse Reifen. Mit so einer Kiste auf den Strand fahren, wenns nicht gerade St.Peter ist, kannst Du vergessen. Am Spülsaum mag das ja noch gehen, wie aber dort hin kommen und was,wenn ich mal ein wenig zu weit Richtung Pazifik fahre? Mit so einem Eimer niemals, das gibt einen Totalverlust. Weissware gehört auf die Autobahn, für alles andere gibts richtige Autos.
- abseits Campingplätzen
- über Sand an Strände
- quer durch Australien: Perth —> Brisbane (wenig Straßen, pures Outback)
- südliches Afrika
- Island
Da ja Perth nach Brisbane locker 5000km sind, und sofern das auf Nebenstrecken erfolgen soll:
ICH trau dem Fahrwerk von nem Bus nicht die Dauerbelastung auf Pisten zu. Gerade wenn man lange Strecken zurücklegen muss, bleibt einem ja irgendwann gar nix übrig als ein etwas erhöhtes Tempo zu gehen.
Mit dabei seit Anfang 2006 Wohnort: Buer Status: Verschollen
Fahrzeuge
1. Disco 300 TDI 2. Disco 300 TDI
Verfasst am: 16.02.2024 19:47:20 Titel:
ReiseRex hat folgendes geschrieben:
Deshalb würde ich mindestens eine 4,25-Tonnen-Version anraten. – Wird dann halt wieder schwer, und viel Eigengewicht ist der Feind jeder Geländetauglichkeit. Ein letztlich nicht lösbares Dilemme.
Hast Du denn schon mal über sowas wie den World Cruiser von Toms Fahrzeugtechnik nachgedacht?
Ja,da bist du auch in der 4t Klasse obwohl 3,5 im Schein steht.