Das ist mit der Rolle selber gerollt War voher mit dem TÜV besprochen. Der hatte die Farbe bei der letzten HU schon mündlich angemerkt (H-Kennzeichen). Habe ihm dann gesagt, dass der LKW in kürze umlackiert wird und auch mit ihm abgestimmt ob das mit der Rolle okay wäre.
Die originalen Führungsbleche vom THW-Koffer fand ich nicht so richtig vertrauenerweckend. Daher habe ich nun an beiden Seiten zusätzlich jeweils eine Führung angeschraubt. Material: UNP Träger 50x38x5 mit zwei M12 Schrauben durch die originalen Bohrungen des Rahmen angeschraubt. Auf Höhe des Zwischenrahmen habe ich die Träger so bearbeitet, dass sie nun ca 6 Grad nach "außen gehen" und dem Zwischenrahmen so im Falle der Verschränkung "Platz" lassen.
Thema Ersatzrad
Durch den deutlich größeren Durchmesser der neuen Bereifung konnte ich das Ersatzrad nicht einfach wieder an den originalen Ersatzradhalter anschrauben. Erste Idee war den Ersatzradhalter so umzubauen, dass das Ersatzrad wieder dran passt. Leider musste ich feststellen, dass an den Schrauben des Ersatzradhalters auch die Seilwinde befestigt ist und ich nur durch abnehmen des Shelters und der Siebdruckplatten, auf denen der Shelter steht, an die Muttern kommen würde.
Also habe ich den Plan wieder verworfen und mich um eine andere Lösung bemüht. Es ist nun eine Adapterplatte geworden, die an den originalen Ersatzradhalter geschraubt wird. Die Platte ist 15mm dick und die vier M20 "Bolzen" an denen nun das Ersatzrad hängt sind mit Gewinden in der Platte eingeschraubt und dann von "oben" verschweißt worden. Am Ersatzradhalter habe ich die zwei Zentrierdorne abgeflext und aufgebohrt, so dass die Adapterplatte nun mittels vier M20 Schrauben mit dem Ersatzradhalter verschraubt ist. Das Ersatzrad lässt sich mittels der originalen Handwinde unter den Halter kurbeln. Um ausreichend Platz für das Ersatzrad zu schaffen, habe ich aktuell den vorderen "Halter" der seitlichen Bracke entfernt. Da muss ich nun eine schlankere Konstruktion hinbauen. Und den Gasdruckdämpfer werde ich an den Halter vor der Hinterachse montieren. Ohne Unterstützung des Gasdruckdämpfers ist die seitliche Bracke schon ordentlich schwer, wenn man sie schließen möchte.
Zwischen Blattfeder, Seilwinde und Ersatzrad sind überall mindestens 1,5cm Luft. Das sollte so passen, denke ich.
Das Ersatzrad ist nun (leider) der tiefste Punkt mittig unterm Fahrzeug. Da wir aber eh kein "Hardcore" Offroad damit fahren werden und es bei uns "nur" ein Schlechtwege-Fahrzeug ist (Wiese, Feldweg,...) sollte das so genügen. Mir war es wichtig, dass wir ein vollwärtiges Ersatzrad an Board haben.
Verfasst am: 13.06.2024 06:50:30 Titel: Spiegelerweiterung um Weitwinkelspiegel beidseitig
Wir hatten bis vor kurzem nur auf der Beifahrerseite einen nicht so schön aussehenden und wenig gewölbten Weitwinkelspiegel. Um die Sicherheit zu erhöhen, wollte ich auf Fahrer- und Beifahrerseite einen neuen Weitwinkelspiegel haben. Leider passt der nicht einfach so mit an den Spiegelarm. Also musste ich den Speigelarm etwas "erweitern".
Dazu wären nach etwas suche folgende Möglichkeiten in Betracht gekommen:
Ich habe mich nun für die Variante mit geteiltem Klemmring entschieden. An den geteilten Klemmring habe ich jeweils ein 16mm Stahlrohr angeschweißt und dort dann den Weitwinkelspiegel befestigt. Die Übersicht ist nun deutlich erhöht. Und die neuen Weitwinkelspiegel passen optisch zu den "alten" Seitenspiegeln.
Ein bekanntes Problem beim Magirus Deutz 170D11 ist, dass ein Schalter am Verteilergetriebe defekt ist und daher die Kontrollleuchte für die Längssperre im Armaturenbrett dauerhaft leuchtet. Leider gibt es den verbauten Schalter nicht mehr original zu kaufen. Als Ersatz kann man aber folgenden Schalter nehmen:
Bosch 0343102015
Daten:
Schubschalter Schließer
24 Volt
Schaltleistung 60W
Befestigungsgewinde M18x1,5
Schraubanschlüsse für Kabel
Schaltstift mit 6 mm Hub
Da der oben genannte Schalter ein "Schließer" ist und der damals original verbaute ein "Öffner" ist, muss man am Relais im Sicherungskasten ein Kabel umstecken. Dann leuchtet die Kontrolllampe im Armaturenbrett wieder wie sie soll. Also bei eingelegter Längssperre am VTG.
Finden des Relais:
Zündung einschalten, so dass die Kontrollleuchte für die Längssperre im Armaturenbrett leuchtet. Nun so lange die Relais in der mittleren Klappe des Armaturenbrettes ziehen und wieder reinstecken, bis die Kontrolllampe bei gezogenem Relais erlischt. Nun weiß man welches Relais für die Kontrolllechte zuständig ist. Bei uns war es das zweite von rechts.
Ändern der Belegung des Relais:
Anschließend den Relaissockel nach vorne aus der Reihe herausziehen und den mittleren "Flachstecker" zwischen 87 und 87a tauschen.
Relaissockel wieder einbauen und Relais einstecken.
Verfasst am: 30.07.2024 17:16:10 Titel: 315/80R22,5 auf dem Magirus Deutz 170D11
Wir sind aktuell im Baltikum unterwegs und haben schon über 3000km mit den neuen Reifen zurück gelegt. Der Verbrauch ist auf der Autobahn bei 80-85km/h im Vergleich zur originalen Bereifung von ~25L/100km auf ~20L/100km gesunken. Auch an längeren Steigungen hat das Fahrzeug noch ausreichend Kraft. Ich bin sehr zufrieden mit der Reifengröße.
Auf der Doppelkabine soll demnächst mal ein Dachträger seinen Platz finden. Der Träger soll mit Klemmfüßen an der Dachrinne befestigt werden. Dort kommen aber keine "schweren" Teile wie z.B. ganze Ersatzräder drauf. Es geht viel mehr um Platz für sperrige oder leichte Dinge.
Ich war vor ein paar Wochen mit unserem Magirus Deutz 170D11 bei der HU.
Dort wurde beginnendes Spiel an folgenden zwei Bauteilen der Hinterachse festgestellt und als Hinweis im HU-Bericht aufgeführt:
- Koppelstange (Kugelkopf) Gewinde 2x M20
- Stabilager (Gummi) Durchmesser Stabilisator 45mm
Daraufhin erfolgte eine Internetrecherche mit dem Ergebnis, dass es ein Teil von DT Parts gibt, das passen müsste. Also das Teil auf Verdacht bestellt und losgelegt.
Ich habe also gerade den Stabilisator der Hinterachse ausgebaut und die Koppelstangen demontiert.
Die verbauten Koppelstangen sind identisch mit den folgenden Teilen: 7.30104 DT Spare Parts
1. 2477ccm díosal, Der Grüne 2. 3959ccm gásailín DerSchwarze 3. 2499ccm díosal, Der Weiße 4. 1328ccm gásailín, Der Kleine 5. 2477ccm díosal, Der Blaue
Verfasst am: 15.05.2025 10:43:20 Titel:
Servus,
leg doch in den Halbschalen Bleche mit "einpaarzehntel" Millimeter ein, bis die weiße Fläche (Teflon?) wieder spielfrei an der Stange aufpreßt..
_________________ Grüße von Werner, dem Fahrer der:
1. 2477ccm díosal, Der Grüne
2. 3959ccm gásailín, Der Schwarze
3. 2499ccm díosal, Der Weiße
4. 1328ccm gásailín, Der Kleine
5. 2477ccm díosal, Der Blaue
Mir wurde in einem anderen Forum auch schon der Tip gegeben, einfach ein Stück Fahrradschlauch um den Stabi zu wickeln. Aber vielleicht findet man ja noch passende Teile dafür. :angel:
Das Spiel in den Gummilagen kommt daher, dass die Stabistange unter den Gummilagen durch Dreck und mechanische Bewegung scheinbar an Durchmesser verloren hat. Neben den Gummilagen ist sie minimal "dicker".
Thema Koppelstange:
Da ich keinen passenden Ausdrücker/Abzieher zur Hand hatte, habe ich die Koppelstange mit dem Wagenheber etwas unter Druck gesetzt und dann mit zwei drei Schlägen gelöst.
Über die Teilenummer kamen dann noch folgende Nummern:
MAN: 81.43704.0057
FEBI BILSTEIN: 05033
AUGER: 51379 (ø44,5xø67x60)
LEMA: 2698.15 (ø44xø67x60)
PE Automotive: 033.109-00A (ø45xø68x60)
S-TR: STR-120224 (ø45xø67x60)
Die Buchsen 3.67005 von DT parts sind nun angekommen. An den Buchsen lässt sich nicht viel drücken.
Die neuen Buchsen sind außen aus und an der mittleren "Lippe" aus Metall und innen und zwischen den beiden Metallschalen aus Gummi. Die alten sind außen aus Gummi und innen aus Kunststoff.
Meine Idee ist nun die Metalllager, in denen die Buchsen stecken, minimal auszuschleifen, dass die neuen Lager reinpassen. Messtechnisch sind die neuen Lager "nur" 1mm größer im Durchmesser.
Soweit gehen sie ohne Nachbearbeitung aktuell schon rein
Frage:
Kann man sowas auf der Drehbank oder so "ausdrehen"?
Geht schon wenn Du jemanden mit 4 Backenfutter findest, bei dem die Backen individuell einstellbar sind. Dann kann man das zentrieren und nachher mit einem Innendrehmeißel rein.
Wird aber denke ich schwierig bis unbezahlbar wenn Du keinen Spezi hast.
Wie wäre es denn mit ausschleifen? Mit einem Fächerschleifer? Muss ja denke ich keine genaue Passung sein...