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...und hat diesen Thread vor 447 Tagen gestartet!
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Verfasst am: 18.08.2025 06:08:34 Titel: Kann eine Autobatterie brennen?
Servus Kollegen,
Folgendes Thema: Meine beiden Pinzgauer-Batterien (2x12V hintereinander) Halten den Strom nicht mehr richtig. Fabrikat Banner Typ 580 01. wartungsfrei.
Nach dem abstellen ist immer der Hauptschalter ausgeschalten. Gelegentlich werden sie mit dem Ladegerät geladen.
Starten nur mit "müdem" Orgeln möglich. Gestern habe ich die dann durch eine sehr lange Fart (500 km)
"geladen".
Kurz abgestellt zum telefonieren. Anschließend waren noch 26 Volt da. Der Start aber komplett unmöglich.
Nicht mal mehr das Klacken vom Startrelais.
Ich wollte dann mit dem Stromerzeuger und via Ladegerät noch eine Startversuch machen, aber die Dinger waren komplett heiß, dampfend, austropfend und dicke Backen haben die auch.
Also gleich ausgebaut, weg von allem brennbaren und abkühlen lassen.
Mich tät jetzt interessieren, was wohl gewesen wäre, wenn ich weiter geladen hätte, also nicht angehalten?
Immerhin ist die Verschleißgrenze komplett erreicht.
Brennen können sie eigentlich nicht, aber explodieren - wenn sie wartungsfrei sind und keinen Druckausgleich haben. Und da will man nicht in der Nähe stehen. Schon auch wegen der Batteriesäure.
Ansonsten gasen sie aus, stinken wie ekligste faule Eier.
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Verfasst am: 18.08.2025 10:59:30 Titel:
flashman hat folgendes geschrieben:
Och menno. Niemand nimmt mich mehr wahr.
Aber nicht doch, mein Lieber. Ich erspare uns jetzt den Ausflug in die Welt der Schwerkraft, massereiche Objekte, gekrümmter Raum, die Eigenschaften des Lichtes und den Ereignishorizont.
Lass' es mich so formulieren:
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Verfasst am: 18.08.2025 15:30:28 Titel:
flashman hat folgendes geschrieben:
Brennen können sie eigentlich nicht, aber explodieren - wenn sie wartungsfrei sind und keinen Druckausgleich haben. Und da will man nicht in der Nähe stehen. Schon auch wegen der Batteriesäure.
Hmm. Das kann man so nicht sagen. Auch offene "Säurepötte" können explodieren:
Zum einen, wenn sie ge- bzw überladen werden und zufällig eine Zündquelle in der Nähe ist; hab ich schon aus probiert (da war eine Batterie am Laden und ich hab in relativer nähe am Schleifbock einen Bohrer geschliffen - und ein "Funken) (= ein glühender Schleifspan) flog zufällig in die Nähe der Batterie, die da mit halbgeöffneten STopfen vor sich hin gaste;
zum anderen durch Selbstentzündung aufgrund interner Überhitzung. Hab ich auch schon probiert; die Batterie sah dann etwas gruselig aus, weil es den ganzen Deckel abgesprengt hatte ...
Muss mal sehen, zumindest vom zweiten Fall müsste ich noch irgendwo ein Bild haben.
Insofern würde ich SEHR davon abraten, eine offensichtlich "tote" Batterie wie die beschriebene mit eifrigem Laden wieder zum Leben erwecken zu wollen.
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Verfasst am: 19.08.2025 11:29:16 Titel:
In dem Zusammenhang habe ich mal eine Frage (ohne und zwar):
Es trug sich zu, dass ich den Wagen mittels Winch einen Hang hinauf und über eine Kante zerren musste - also maximale Beanspruchung der Winde über mehrere Minuten. Dabei im ersten Gang untersetzt immer die Räder bisschen drehen lassen. Ganz zum Ende stieg über dem rechten Kotflügel weißer Qualm (oder Dampf) auf. Ich habe zunächst auf einen qulamenden Reifen getippt, aber nach verschmortem Gummi roch es nicht und der Reifen war auch nicht heiß. Es war auch kein anderer ungewöhnlicher Geruch wahrnehmbar. Soweit ich das beurteilen kann, sind auch keine Kabel angeschmort, die Sicherung von der Windenverkabelung ist auch noch intakt. An der Batterie ist von außen nichts zu sehen. Ein paar Hundert Kilometer später wollte der Wagen mit komplett leerer Batterie mal nicht anspringen, obwohl ich ihn gerade erst abgestellt hatte. Habe dann das Rekonditionierungsprogramm vom Ladegerät einmal drüberlaufen lassen. Seitdem keinerlei Probleme. Der langen Vorrede kurzer Sinn: Kann der Qualm/Dampf aus der Batterie gekommen sein?
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Y61, 3,0l Automatik, 285/75 R 16, OME + 5 cm, 30 mm Spurverbreiterungen, Unterfahrschutz von Lenkung bis VTG, CB-Funk, Rockslider, Snorkel, Seilwinde, "mit ohne" hintere Stoßstangenecken, Stabidisconnect manuell, ASFIR winch bumper, Stahlflex Bremsschläuche ...
Sag' nicht "Jeep" dazu! ...und nein, es heißt nicht Pättrol. Wirklich nicht! Die Betonung muss auf die 2. Silbe. Danke!
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Verfasst am: 19.08.2025 12:02:31 Titel:
Servus,
nach meinem Wissen nicht.
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Verfasst am: 19.08.2025 12:16:08 Titel:
Bürohengst hat folgendes geschrieben:
Kann der Qualm/Dampf aus der Batterie gekommen sein?
Ja, das kann sein. Zusammen mit der Vorschilderung ist die Batterie am Ende, also sulfatiert. Es bildet sich also eine Sulfatschicht auf den Platten und der Innenwiderstand steigt.
Wenn die Winde (Reihenschlussmotor, bei Last wirkt der wie ein Kurzschluss mit hunderten Ampere) also auf Last geht, fließen hohe Ströme an den Stellen der Platten mit dem geringeren Innenwiderstand. Der Strom verteilt sich also nicht mehr über die gesamte Bleiplatte.
Dort ist die Stromdichte sehr hoch, wird heiß. Säure kocht ab.
Wäre meine einzige Erklärung.
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Verfasst am: 19.08.2025 12:47:12 Titel:
Ich danke dir und ... Mist, blöder. Das Rekonditionierungsprogramm soll die Sulfatierung auflösen. Dann war ich damit wohl zu spät. Wenn das Dampf war, fehlt jetzt wohl Wasser in der Batterie. Und das kurz vor dem Urlaub.
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