Hm. Standard-Federweg für Gummifeder, Drehstabfeder- und Schraubenfederachsen ist 70 mm. Die 2 cm zusätzlich machen dann die OR-Tauglichkeit aus?
Ich habe selbst schon mal einen 1,5 to OR-Anhänger konstruiert und gebaut, mit Einzelradaufhängung und einem progressiven (Doppel)Schraubenfederfahrwerk (mit Doppeldämpfern) und einem Federweg von 140 mm. Hat natürlich eine Zulassung bekommen.
Nachdem es damals jedoch keine E-Bremse mit Abnahme gab, habe ich den aufgrund des Gewichts nicht als 100 % OR-tauglich bezeichnet.
Aber vielleicht sind auch einfach meine Ansprüche überzogen.
_________________ Warum einfach wenn es umständlich auch geht?
Mit dabei seit Mitte 2008 Wohnort: Donauwörth Status: Urlaub
Verfasst am: 27.10.2025 06:28:47 Titel:
"Rettungskapsel". Aha.
Dann vermisse ich aber die Bleiauskleidung und die CBNR-taugliche Überdruckbelüftung.
Wer soll denn davon angesprochen werden? Prepper? Weltuntergangsphantasten? Klimawandelpaniker? Und nur weil ARB draufsteht, bedeutet es gerade nicht - oder besser - genau deswegen sollte man wohl eher vorsichtig sein. Ein Unternehmen, daß sich in ein komplett neues Markt- und Produktsegment hineinbewegt wird nicht dadurch glaubwürdig, daß die Federung von OME kommt.
Oder handelt es sich hier einfach um sogenanntes "Badge-Engineering"? Kennt man u.a. vom Mercedes Citan (umgelabelter Renault Kangoo) und der Mercedes X-Klasse (umgelabelter Nissan Navara).
Eine Form von "Ich auch!".
Davon ab, "Der Federweg der Ausleger liegt bei guten 900 Millimetern." zeugt wieder einmal von der unglaublichen Fachfremde der Artikelschreiber.
_________________ NEU - vollhysterisches Motoröl 0W-180 - www.power-trax.de
Vergoldete Ärsche im Sechserpack!
Wär ja eher komisch wenn ARB nicht die OMEs aus dem eigenen Hause verbauen würden.
Der Federweg sorgt ja nicht fürs "durchkommen" sondern schont das Gesamtsystem und vor allem die Ladung.
900mm sind die "trailing arms" also die Längslenker - Federweg wird in der australischen Version nicht genannt
Wie schaffen es bloß die Militärs dieser Welt,mit Anhängern, ohne nennenswertem Federweg,
überall durch und überall drüber zu kommen?
Komisch, selbst die kleinen Quartertonanhänger mit Blattfedern und Stossdämpfern aus den 50ern hatten schon deutlich mehr als die lumpigen 70 mm Federweg.
_________________ Warum einfach wenn es umständlich auch geht?
Wenn ich mir das Sand/Staub Bild anschaue, frage ich mich ob die ganzen Ritzen und Löcher im Design so sinnvoll sind.
Irgendwer muss den vermutlich kiloweise vorhanden Sand darin wieder ausblasen.
Mit dabei seit Ende 2008 Wohnort: Kassel Status: Urlaub
Fahrzeuge
1. Defender td% 2. Uaz Buhanka
Verfasst am: 02.11.2025 10:36:22 Titel:
BJ Axel hat folgendes geschrieben:
Naja, da gibt es wenig Weichei-Plüschinterieur, das kaputtgerüttelt werden kann. Nur Männersachen [tm].
Nicht so ganz. Es gab für Flugplätze und Flugabwehr mobile empfindliche elektronische Systeme für Funk und Radar die auch heile im Feld ankommen mussten.
BW Museum Berlin Gatow, der 2 Achs Anhänger ist aus den 60ern.
Finde ich schon recht aufwendig gebaut für die Zeit.
Mit dabei seit Ende 2008 Wohnort: Kassel Status: Urlaub
Fahrzeuge
1. Defender td% 2. Uaz Buhanka
Verfasst am: 02.11.2025 13:53:05 Titel:
Feder sehr alt, Feder sehr müde
Aber auch neu wird wohl nicht ein riesen Federweg für schweres Gelände der Hauptgrund für diese Aufwendige Konstruktion gewesen sein sondern eher das die Ladung geschont wurde.
Andere Gerätschaften aus der Zeit die da herumstehen haben auch einfach nur Blattfedern.
Mit dabei seit Ende 2005 Wohnort: Neumarkt Status: Urlaub
Fahrzeuge
1. Mercedes Vito 115 CDi 4x4
Verfasst am: 02.11.2025 17:30:05 Titel:
Der Ausfederweg dürfte sehr lang sein.
So wie ich das sehe, ist das ein 2-Achs-Anhänger, vermutlich mit drehschemel. Da hat Federweg noch ne andere Bedeutung, als beim 1-Achser oder Tandem.
Kini
_________________ "Aber sie beschützen uns doch vor Terroristen!" liegt nur eine Schublade über "Aber er hat doch Autobahnen gebaut."
Nie so tief bücken!
auf twitter von @haekelschwein
Kein Popel mehr.
Straßen sind Ausdruck unseres Unvermögens, eigene Wege zu finden!