Da gebe ich dir grundsätzlich recht, da eben Form, Querträger, Material und die von dir angesprochenen Punkte auch eine Rolle spielen. Korrosion lasse ich aber mal für mich außen vor, weil da kann man selbst vorbeugen und Absatzmarktbedingt planen das die Hersteller halt nunmal unterschiedlich ein.
Aber eben als grober Vergleich wären die Werte des Grenadier schon spannend, denn bei großen Abweichungen der Profilgröße ist schon ein Unterschied in Sachen Robustheit zu erwarten.
Zumindest in den USA sind die Dana Super 60 vorne und ne Dana 80 hinten durchaus gängig, habe mir das mal in den Foren und im Netz angeschaut. Wenn die dann richtig eskalieren nehmen sie die Rockwells von den Militärlastern und neuerdings Axle Tech 4000er, aber es geht hier ja nicht um ein Trial-Fahrzeug, sondern was mit Zulassung ;).
Fun Fact: der Rahmen des C303 ist mit 125x60x3mm im Vergleich zu den Achsen erschreckend zart, erstaunlich wie das hält. Vermutlich sehr hochwertig gemacht und auch flexibler ausgelegt als für nen Kastenrahmen üblich.
Den Rahmen eines G als schwach zu bezeichnen, da fällt mir echt nichts mehr ein. Gibts einen, der in der Klasse und von mir aus auch darüber massiver ist? Klar, nach einem Seiteneinschlag auf dem Bahnübergang von einer 103er mit 200 und vorheriger Lagerung des Rahmens in der Nordsee über 15 Jahre ist der nicht mehr so torsionsstabil. Anonsten ist der ist so stabil, der würde auch wesentlich stärkere Achsen vertragen. Die Serienachsen sind ohne Verstärkung dem G nicht würdig.
Wie Stark oder Schwach ein Rahmen ist mache ich daran fest wie sehr er sich verwindet. Beim Pickup sieht man es deutlich zwischen Kabine und Pritsche.
Mein 130er Defender verwindet sich 0,0.
Mein ehemaliger Navara D40 machte den Eindruck als würde er auseinanderbrechen wenn die Hebebühne an den oberen Endpunkt fuhr.
Wie verhalten sich die anderen Kandidaten in der Pickup version ?
Torsionssteifigkeit ist als maß für generelle Stabilität halt schwierig, weil nach fest kommt da halt auch mitunter ab.
Der Defenderrahmen ist wie geschrieben recht groß, entsprechend sehr steif. Ich könnte mir vorstellen, dass ein J7 rahmen mehr verwindet, aber im ernstfall würde ich mich eher auf den verlassen, da deutlich dickerer Stahl.
So oder so macht der Vergleich nur bei geschlossenen Kastenrahmen Sinn, da offene C-Profile immer verwinden, ist ja Absicht. Beim unimog wird das durch unterschiedliche Wärmebehandlung und Materialauswahl ja sogar ganz bewusst eingeplant.
Ich lass den Grenadier mal außen vor, weil mir da die Werte fehlen. Aber....
Stabilster Rahmen: Mercedes G
Stabilste Serien-Starrachsen: Nissan PatrolY60 / Y61
Das weiss ich, weil ich beides mal kombinieren wollte, fürs "ultimativ" stabile Gefährt.
Die Nissan Achsen übertreffen auch leicht die Toyota-Achsen. Und der G-rahmen, ich kenne ihn wegen geplanter Rahmenverlängerung recht gut im Querschnitt, ist für sich einMonster-Trümmer.
Die G-Achsen wiederum sind nicht so prall. Die vom G460/461 verbiegt an schnell. Das hab ich damals selbst geschafft. Hinterachse krumm, Vorderachse mal Achsschenkelbruch.
Und was den Antriebsstrang angeht, da wirds etwas umfangreicher, weil aufgeteilt in Getriebe und Verteilergetriebe. Da fhelt mir leider die Zeit, alles detailierter zu betrachten.
So neues Jahr neues Glück ;) Hattest du noch die Bilder vom Rahmenvergleich Nissan Y61/G-Klasse?
Bei den kritisierten Achsen des G - hatte da Jemand Erfahrung mit den stärkeren 1850/22150er Achsen aus dem Greenliner, oder gar den breiten 2200/2800er Achsen aus dem breiten Fahrgestell? Optisch wirken die immernoch zarter als der Nissan, aber die Werte sind höher.
Und hat Jemand mittlerweile Zugriff auf nen Ineaos-Rahmen?
Das dürfte in der Tat ein Sonderfall sein. Nein soweit ich weiss ist nur der 5-Tonnen Fahrgestellrahmen mit 5mm dicker. Ich meinte die 1.8er/2.2er Achsen bzw. die nochmal schwereren breiteren. Auf dem Papier sind die stärker als die von Patrol/Ineos, optisch bin ich da nicht so sicher, halt auch gesteckt.
Mit dabei seit Mitte 2008 Wohnort: Hochborn Status: Offline
Fahrzeuge
1. MAN G90, Nissan Y61, div. Suzukis, Subaru WRX
Verfasst am: 11.01.2026 06:03:37 Titel:
Beim Patrol Rahmen kennen die Meisten nur das Europäische Zeug.
Der 4.8er wurde noch mal an einigen Schwachstellen verstärkt.
Auch an den hinteren Federaufnahmen.
In Z Achse jeweils seitlich große 45Grad Knoten, von unten zusätzliche flache Bleche die in Zugrichtung den Feder-Dom halten und oben herum ein zusätzliches Blech was sich um die komplette Federaufnahme legt.
Über dem Achsanschlag ein zusätzliches Blech und seitlich das Rohrprofil mit einem zusätzlichen Blech, damit der Rahmen bei heftigen Einschlägen keine dicken Backen macht.
Dazu kommen zahlreiche Bleche um die hintere untere Längslenkeraufnahme, den ersten ansteigenden Knick in richtig Hinterachse haben sie seitlich aufgedoppelt und vieles mehr.
Die Verarbeitung der Schweißnähte ist wie immer unterirdisch.
Aber man kann damit arbeiten.
Arbeite gerade einen neuen Rahmen auf, der bereits an jeder Schweißnaht Rost hat.
In Verbindung mit der H260 Hinterachse, der großen Bremsanlage und dem TD42 Antriebsstrang, ein solides Auto.
Wobei mir ein Cummins, abgesehen vom Gewicht immer noch lieber ist.
Ja das habe ich auch gehört, aber dachte die dicke Hinterachse hat jeder Super Safari, die Rahmenverstärkungen aber nur der Pickup?
Verstehe nur nicht wie der HDJ 80 und die J7er mit viel kleineren Rahmenprofilen auch ohne das ganze Extrablech halten. Beim 7er könnte man noch argumentieren das die Blattfeder hinten besser verteilt.
Beim Patrol Rahmen kennen die Meisten nur das Europäische Zeug.
Der 4.8er wurde noch mal an einigen Schwachstellen verstärkt.
Auch an den hinteren Federaufnahmen.
In Z Achse jeweils seitlich große 45Grad Knoten, von unten zusätzliche flache Bleche die in Zugrichtung den Feder-Dom halten und oben herum ein zusätzliches Blech was sich um die komplette Federaufnahme legt.
Über dem Achsanschlag ein zusätzliches Blech und seitlich das Rohrprofil mit einem zusätzlichen Blech, damit der Rahmen bei heftigen Einschlägen keine dicken Backen macht.
Dazu kommen zahlreiche Bleche um die hintere untere Längslenkeraufnahme, den ersten ansteigenden Knick in richtig Hinterachse haben sie seitlich aufgedoppelt und vieles mehr.
Die Verarbeitung der Schweißnähte ist wie immer unterirdisch.
Aber man kann damit arbeiten.
Arbeite gerade einen neuen Rahmen auf, der bereits an jeder Schweißnaht Rost hat.
In Verbindung mit der H260 Hinterachse, der großen Bremsanlage und dem TD42 Antriebsstrang, ein solides Auto.
Wobei mir ein Cummins, abgesehen vom Gewicht immer noch lieber ist.
Aber nur beim Ute, weil das der Wagon frame ist um 250 mm verlängert zu erkennenan dem breiten Blech der Tankaufnahme.
Grüße Thomas
_________________ 4800
Twincam 24 Valve
So much torque it could start a dead planet.
Der Wrangler J8! Natürlich sehr selten, aber der normal eher nicht so wuchtige Wrangler-Rahmen wurde hier verstärkt, wohl mit Zusatzblechne, ähnlich dem Patrol. (Dessen profil ist nur halt von haus aus klar größer)
Die Achsen sind auch besonders, ne Dana 44 vorne die nochmal stärker als die Dana 44 vom Rubicon ist, ich denke die kann zumindest mal locker mit ner G-Frontachse mithalten? Wobei sie mit 1.6 zu 1.8 Tonnen Achslasten auf dem Papier schwächer aussieht, aber das gilt für die Patrolachse auch.
Hinten isses ne Dana 60 an Blatt, soweit mir bekannt ist das auch so die LandCruiser/Patrolliga.
Merkwürdig das noch keiner was zum Ineaos gesagt hatte?