Neu sind die Gummi-Dichtungen Tür / Rahmen (oben, seitlich) sowie die Gummi-Dichtung Türleiste (unten). Ersetzt wurde auch die Innenfolie der Türverkleidung. Die zwei kleinen Wasser-Auslässe unten in der Tür wurden gesäubert. Die Türscharniere eingepasst. Die Türschlossaufnahme leicht nach innen versetzt, damit die Türe fester schliesst. Die zwei kleinen Wasser-Auslässe drücken korrekt von aussen auf die Dichtung der Türleiste, Wasser kann abfliessen.
Dennoch bildet sich auf der schwarzen Schwellerleiste Nässe, über die ganze Tür-Länge, und das Wasser rinnt dann nach innen ab. Lege abends ein Küchentuch auf die Schweller-Innenseite, bei Regenwetter ist es morgens feucht bis durchnässt, je nach Niederschlagsintensität.
Vielleicht ist die Türe, innen, unten undicht?
Hat bereits jemand die Türen seines Santana Anibal PS-10 saniert? Dazu Erfahrungen?
Das Problem liegt innerhalb der Tür.
Ganz unten wo das eindringende Regenwasser zusammen läuft
ist das Profil nicht dicht. Deswegen läuft es das in das Inneren vom Santana.
Am einfachsten kann man sich das so vorstellen: Eine Regenrinne aus zweit Teilen wird nie dicht.
Ich habe so lange Wachs in die Rinne gepumpt (mit Schlauch) bis die Lücken damit geschlossen
waren. Wer Zeit hat kann es so machen:
Türverkleidung ab , und von Außen den Gartenschlauch auf die Tür halten und warten.
Dann sieht man wie das Wasser an der Folien runten läuft. So und jetzt sollte es durch die Rinne nach draußen geführt werden.Tut es aber nicht und läuft in das Innere vom PS10. Es ist einfach eine Fehlkonstruktion.
Vielen Dank, das wird es wohl sein, Tür innen unten, zwischen den zwei Türkomponenten, undicht. Die Rinne, entsprechend abdichten.
Ich ärgere mich ein wenig über mich selbst, dass ich meiner Anfangsvermutung nicht konsequent genug nachgegangen bin, den Fehler überall gesucht habe, nur dort nicht, wo er am meisten Arbeit macht.
Welcher Wachs? weiß ich nicht mehr, ist auch egal, es war Hohlraumwachs mit vorne ein Stück Schlauch drann.
Vorher den Doppen an der Türseite entfernen und den Schlauch einführen damit das Zeug auch weit hinten in
diese Rinne kommt. Danach kann man nur hoffen das der berüchtigte Spalt von Wachs abgedichtigt wurden.
Wenn nicht, alles nochmal wiederholen.
Auch wenn es profan tönt: Dafür sorgen, dass die beiden Abflussöffnungen auch nach dem "Wachseinlauf" frei sind, sonst staut sich das Wasser im Türinnern und findet irgendwann einen Weg in den Innenraum. War bei mir der Fall, hat lange gedauert, bis ich es gemerkt habe.
Hilti
_________________ Wer fragt, mag dumm erscheinen.
Wer nicht fragt, bleibt es.
i) Wasserrinne: (wie angeregt) Hohlraumwachs - mittels Schlauch - durch Löcher unten in der Tür, in die Rinne, eingefüllt. Die milchige Suppe lief dann beim Schraubenzieher, eingesteckt in den vorderen Ablauf, grossteils wieder heraus. Wird vmtl. dauern, mit dem Trocknen, bei diesen Witterungsverhältnissen und Temperaturen. Warten, wiederholen.
ii) Innenfolie: Wasser läuft, vom Fenster oben, der Innenseite der Türfolie entlang herunten (siehe Wasserspuren auf der Folie, Foto unten). Leider vermutlich an einigen Stellen, ab Unterkante Folie / Türblech, am Blech innenraumseitig entlang weiter nach unten. Dort wo am Übergang Folie / Tür die Paste zu niedrig aufgetragen / nicht vollständig durchgezogen ist, letztlich auf den Schweller und nach innen.
Muss daher den unteren Übergang Innenfolie / Türblech, erneut, sorgfältig, abdichten. Die Paste an der Blechkante oben auftragen. Damit das Wasser, wenn es denn der Folie entlang läuft, anschliessend statt am Türblech entlang weiter einen Weg auf den Schweller zu finden, den Weg in die Tür zur Regenrinne sucht.
iii) Clips: beim Abnehmen der Türverkleidung gehen manche Clips drauf. Bei Suzuki, für den alten Vitara, im Zehnerpack erhältlich, € 19,90 plus MWSt. Alternative?
Fahrertür in Arbeit (die macht auch am meisten Ärger) - drei weitere rufen. Irgendwann hab' ich's dann hoffentlich soweit.
.
Die Tür scheint so konstruiert zu sein, dass Wasser IMMER bei der Fensterunterkantendichtung in die Tür hineinlaufen kann. Und wenn die Folie mit der Tür am unteren Übergang zum Türblech sauber verbunden ist, läuft das Wasser über die Regenrinne und deren zwei Öffnungen vor der Türunterkantendichtung wieder hinaus.
Soweit, so gut.
Im Winter wird auf die Strassen fleissig Salz gestreut. Also läuft permanent Salzwasser durch die Türen! Ob Santana Rostvorsorge betrieben hat? Würde ich zunächst mal nicht vermuten. Mich packt das Grauen. Wie lange dauert es wohl, bis die Türen durchgerostet sind? Was kostet eine Tür? Und vier?
Die beiden Dosen Hohlraumschutz à €10, die ich, overkill, vorsorglich lediglich zum Abdichten der Regenrinnen unten in den Türen gekauft habe, na da weiss ich schon, wohin ich den Rest versprühe!
Frage an die Santana Anibal PS-10 Community: Ist ein Tausch der Fensterunterkantendichtung ggf. sinnvoll? Für sachdienliche Hinweise vielen Dank.
Mit dabei seit Ende 2010 Wohnort: Zürich Status: Verschollen
Fahrzeuge
1. Santana PS-10 2. Toyota HZJ78
Verfasst am: 09.12.2011 16:49:48 Titel:
Du wärst der erste der eine Tür konstruiert bei der das nicht so ist. Einfach darauf schauen, dass das Wasser kein Widerstand hat und möglichst zügig durchlaufen kann.
_________________ Mit dem Santana PS-10 nach China und wieder zurück. 13 Monate, 56 Länder und 75'000 km. www.uf-dr-loitsch.ch
***Santana PS-10 -KEIN ABS, KEIN ASR, KEIN ESP, KEIN AIRBAG- Hier wird noch richtig gestorben !***