ich habe mir letzten Herbst Daihatsu Achsen gekauft. Leider gab es dazu wenig bis gar keine Zusatzinfos. Ich weiß, dass sie von einem Daihatsu Rocky waren, dass das Baujahr vor 1988 gewesen sein muss(ist momentan schwierig dafür Freilaufnaben zu organisieren, da hat nicht jemand zufällig welche zu Hause rumliegen?26 Zähne 5 Loch) ist einer der Kolben vom Rostfraß so sehr zerstört, dass ich einen neuen brauche. (Kolbenaußenmaß: 54mm)
Anbieter von solchen Kolben habe ich nun ein paar gefunden, leider hat aber keiner die entsprechenden Dichtungen und Staubringe. Kennt jemand einen Händler wo man sowas beziehen kann oder hat vielleich noch irgendjemand sowas dahim rumliegen und ist noch in gutem Zustand? Natürlich gegen Bezahlung.
Ich wäre sehr froh wenn mir jemand helfen könnte, sonst muss ich die Achsen derweil vergammeln lassen und das wär doch schade, da ich inzwischen ziemlich investiert hab, in die guten Dinger...
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1. Roder Deife
Verfasst am: 22.03.2012 09:34:06 Titel:
So könnte man es auch sagen.
Ich habe schon neue Naben gekauft gehabt und die dann zurückschicken müssen, weil sie die falsche Zahnanzahl hatten(daraufhin konnte ich auf das BJ schließen).
Die Dichtungssätze für die Bremskolben der VA allerdings, die brauche ich sehr dringend, sonst steht das ganze Projekt völlig still...
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1. Roder Deife
Verfasst am: 22.03.2012 21:16:34 Titel:
Kay, der Tipp is super!!! vielen Dank, ich bin da wohl blind im Wald der Teile rumgeirrt.
Trommelbremsmontagebericht: das Problem sind inzwischen weniger die Sättel, sondern viel mehr die Trommelbremsen, die VA scheint schon bald zu funktionieren, aber die Trommelbremse ist nicht auseinanderbringbar...heute haben 2 Profis(ein gelernter Automechaniker mit jahrelanger Erfahrung im Rennbereich und Landmaschinentechnik und ein Universalgenie in Metallarbeiten und ich als Volldepp in solchen Sachen), haben heute versucht die scheiß Trommeln von der Achse runterzubringen...wir haben dann schon die Diffstange inkl. Fangblech abmontiert, aber das Ding ist nicht zu demontieren. Alter keine Chance. Mit Gasbrenner, mit a Industriepresse, mit viel Tricksen, nix hat hingehauen...ich hoffe morgen bringen wirs runter, sonst weiß ich echt nicht mezhr was ich machen soll mit dem zeug...dass des so fuxt des glump...
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1. Wildcat F10+F20+F55 2. Rocky F70+F75
Verfasst am: 22.03.2012 21:28:02 Titel:
Moin,
hast du den Bremszylinder zurückgestellt? Wenn die Trommel eingelaufen ist und die Beläge voll auseinander gedrückt sind, kann die Trommel gar nicht abgezogen werden.
Sind die Kolben von de Bremssattel kaputt oder nur die Dichtungen? Neue Dichtungen helfen auch nix wenn da Kolben im Eimer is... Zumindest wenn abschmirgeln auch nix mehr hilft.
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1. Landcruiser-J120
Verfasst am: 23.03.2012 05:40:28 Titel:
hi,
wie Kai schon schreibt, du solltest die Bremsbacken "zurückschrauben"!
dazu kommst du von hinten in die Trommel rein, und musst mit einem flachen Teil die Ratsche zudrehen,
sonst bekommst die Trommel nie runter.
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1. Roder Deife
Verfasst am: 23.03.2012 08:42:56 Titel:
vielen Dank für die vielen Tipps.
also bei der Vorderachse ist ein Kolben dem Rostfraß erlegen, aber der wird ersetzt, der andere ist noch gut. Die Dichtungen sind aber total hinüber, die muss ich ohnehin austauschen.
Hinterachse: Auf die Idee mit dem Zurückstellen der Bremsbacken sind wir auch gekommen, allerdings lässt sich das Rädchen praktisch nicht drehen, die Schraube ist nicht schlecht, also nicht verrostet, aber das ist so eine Zahnschraube und die lässt sich nicht bewegen, die ist auf der "Außenseite" und muss wahrscheinlich am Gewinde nach innen, ist aber nicht drehbar. warum auch immer, allein an der Schraube, haben wir ca. 1 h rumgedoktert...Wir haben ja im Laufe des Arbeitsprozesses festgestellt, dass sich die Kolben spreizen, auf der Nabe kann man die Trommel schon verschieben, aber die Kolben spreizen und man kann die Trommel einseitig fast abziehen, aber halt nur fast.
Heute Abend versuchen wir die Schraube nochmal und wenn das nicht geht, flexen wir die Trommel auseinander und ich besorg neue...
Hat übrigens wer eine Explosionszeichnung von der Bremse?
Nochn Tipp: Der automatische Nachsteller muss zurückgedrückt werden, bevor du die Rändelschraube drehen kannst. Dazu nehme ich einen dünnen Schraubendreher, den ich durch das Langloch schiebe um knapp oberhalb der Schraube das kleine Blech wegzudrücken. Wenn alles fest ist, hast du natürlich keine Wahl ausser rohe Gewalt....
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1. Roder Deife
Verfasst am: 23.03.2012 21:45:22 Titel:
Danke Kay, für den Link, der ist echt praktisch.
Kurzer Prozess.
Wir hatten keine Lust mehr. Trommel aufgeflext, beidseitig. Neue Trommeln sind schon bestellt. Mit etwas Frimelei alles rausbekommen. Eine Trommel war sowieso so gut wie völlig hinüber, die andere wäre wohl noch gegangen.
Warum sind denn eigentlich Kreuzschlitzschrauben in diese lange Schraube, mit der man theoretisch die Bremsbeläge einstellen könnte, eingeschraubt, um diese Schraube zu blockieren??? Wir hätten diese Schraube gar nicht drehen können, dazu hätten wir erst die Kreuzschlitzschraube abreißen müssen, und das hätte sich bei einer intakten Schraube wohl als unmöglich entpuppt. Wir wären auch nie mit einem Schraubenzieher an diese Schraube gekommen, die saß gut 2cm versetzt Richtung Trommel von dem Einstellloch her gesehen.
Egal, Problem gelöst.
Leider hat nur eine der Einstellschrauben bei der Demontage etwas abgekriegt und ist jetzt fast unbrauchbar. Wie heißt diese Schraube denn, wenn ich da Ersatz suchen will? (das Teil ist die Nr. 19 in der PDF mit den Explosionszeichnungen auf der Seite 39) "Parking brake shoe strut"