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Verfasst am: 14.02.2011 09:54:31 Titel: Frage zu Daihatsu Achsen
Hallo Leute...
bin neu auf den Daihatsu Gebiet und habe mal ein paar grundsätzliche Fragen
Also was für Unterschiede gibt es bei den Achsen...Wildcat ??? Rocky ???
Was unterscheidet Wildcat F20 / F50 / F70 etc.
Was bedeuten die Bezeichnungen...???
Welche Achsen sind gleich ??? Bzw. gibt es da Wellen und Teile die kompatibel sind ???
Sind die Diffs gleich ??? Andere Übersetzungen ???
Ich habe jetzt zum Beispiel Achsen vom F50 !!!
Was passt da vom F70 ??? die Gelenke ??? die Diffs ???
oder ist das das gleiche ???
Diff.Übersetzungen ???
Mit dabei seit Mitte 2007 Wohnort: Raum Kiel Status: Verschollen
Fahrzeuge
1. Wildcat F10+F20+F55 2. Rocky F70+F75
Verfasst am: 14.02.2011 18:28:20 Titel:
Hallo Yeti,
ich versuchs mal als erster - bitte die anderen Daihatsufahrer mich zu korrigieren, wenn ich Blödsinn erzähle..
Daihatsu Wildcats gab in verschiedenen Varianten, wobei die Null am Ende für den kurzen Radstand und die 5 am Ende für den Pick-Up stehen. Die anderen Nummen bezeichnen die Motorisierung:
F10: 1,0l FE Benz-Motor (Toyota)
F20: 1,6l 12R Benz-Motor (Toyota)
F50: 2,5l DG DieselMotor
F60: 2,8l DL DieselMotor
Rocky
F70: 2,8l DL DieselMotor (auch mit Turbolader und später Intercooler)
F80: 2,0l 3Y BenzMotor (Toyota)
Nach meinem Kenntnisstand sind die Differentiale zwischen Rocky und Wildcat austauschbar, da der Achskörper fürs Differential gleich ist. Man kann auch vorne und hinten wechseln. Ob das auch mit jeder Übersetzung geht weiß ich nicht, dürfte aber Probleme geben, die ganz kurze vom F10 in die ganz lange Rockyachse umzubauen,wenn man kein komplettes Diff hat.
Die Verzahnung der Wellen ist gleich, die kurze Steckachse vom Rocky dürfte auch für die Wildcatachse passen. Die linke Steckachse ist ca 10cm länger, da die Rockyachsen breiter sind.
Die Achsschenkel vom Rocky passen nicht an die Wildcatachse, wohl aber die Radnabe und entsprechend auch die Scheibenbremse.
Deine F50 Achsen haben in der serie eine Übersetzung von 3,54:1. Die einfachste Verkürzung wären F20 Diffs mit 4,77:1.
Die ganz kurzen vom F10 sind schwer zu kriegen und ich habe gehört, dass sie nicht so haltbar sein sollen aufgrund des sehr kleinen Kegelrades.
In der Haltbarkeit sind die Wildcatachsen mit den Land Cruiser Achsen aus der Light Duty serie vergleichbar.
hoffe das hilft dir erstmal weiter - erzähl doch mal, was du da so vor hast....
Hi,
ich kenne niemand mit Schrumpfringen auf Wildcatgelenken.
Die Ringe kenn´ich nur für Suzukigelenke.
Kannst du Dir aber Ppoblemlos machen lassen, ist ja nur ein Ring aus Metall.
Wenn Du keinen kennst, http://www.lehmann-ft.de/index.php ist gut, günstig und schnell.
Harry F. von den Kurpälzern hat in seinem Wildcat andere Gelenke, soweit ich weiß aus ner Dana 44 Achse. Der Umbau ist aber recht aufwändig gewesen.
Feroza dürfte weder passen weil Einzelradaufhängung, noch stabiler sein.
Rocky ist m. W. identisch, müßte man schauen. Bei Suzuki sind z.B. die Gelenke mancher Zubehörhersteller etwas dicker.
War mal ein Geheimtipp, als es noch keine verstärkten gab.
Vielleicht ist das beim Rocky/ Wildcat ja ähnlich.
Sind eigentlich die WHB-Scans angekommen?
Grüße Stephan
Mit dabei seit Mitte 2007 Wohnort: Raum Kiel Status: Verschollen
Fahrzeuge
1. Wildcat F10+F20+F55 2. Rocky F70+F75
Verfasst am: 28.03.2011 17:12:45 Titel:
Hi Ronny,
Feroza Steckachsen sind wesentlich dünner. Wenn du noch stabilere Steckachsen willst, musst du wahrscheinlich bei Toyota suchen, und ggf Birfields von der Heavy Duty serie (BJ/HJ) verbauen. Keine Ahnung ob die in die Wildcat Achsen reinpassen. Würde sich aber lohnen, das mal auszutesten. Toyota und Daihatsu sind ja Schwesterfirmen. Mit Glück sind die Verzahnungen von irgendeinem Land Cruiser oder HiLux identisch. Dann findet man im Zubehör auch schöne Sachen, z.B. hier:
http://www.nitro-gear.com/news/2010/6/2/chromoly-birfields-axles-now-for-all-toyota-applications.html
Ich glaub, die sind schon so dick wie möglich - da brauchst du keine Ringe mehr....
Ich hab Ringe auf den Birfields, die sind aufgeschrumpft und zusätzlich angeschweißt. Die Steckachse ist dann so dick, dass du den ganzen Achsschenkel abbauen musst, wenn die raus soll. Ob das Schweißen am Birfield so prall ist kann ich nicht sagen. Meine sind von Jörn gemacht http://www.lehmann-ft.de/produkte.php .
ich habe ebenfalls einen Proto F20 mit 2.0 Opel Motor. 115 PS.
Wo liegt die Schmerzgrenze bei der Reifengröße für die Achsen? Vorne wie hinten sind Sperren verbaut.
Nächsten Winter habe ich eine größere Umbauaktion vor mir und würde gerne wissen ob es mit den Achsen Sinn macht.
Schwer zu sagen. Das Vorderachsdiff vom F20 hat nur zwei Ausgleichsräder. Wellen und Gelenke vorne halten ohne Sperre
auch bei ~35ern und den großen (Turbo)Dieseln. In wie weit Zubehörgelenke z.B. von Toyota passen, weiß ich nicht.
Ein Bekannter fährt auf seinem TrialF60 vorne Gelenke aus der Dana44, ist aber nicht Plug&Play.
Hinten neigen die Wellen mit Sperre bei diesen Größen zum Abscheren am Übergang vom Lagersitz zur eigentlichen Welle, ist nicht sauber konstruiert und die Biegung der Wellen ist im Betrieb wohl recht groß.
Da der 2,0l weder ein riesiges Drehmoment noch gewaltige rotierende Massen hat, kann man m.M. mit 235/85 oder 33ern auch wettbewerbsmäßig gut leben.