In allen aktuellen Rallyeraid Autos sind Reifendruck Kontrollsysteme drin. Ich habe aber noch nicht rausfinden können welche genau.
Hat jemand sowas schonmal nachgerüstet?
Wenn man im Sand mit 0,5 Bar rumeiert und dann ein Reifen komplett die Luft verliert, ist die Karkasse schnell zerfleddert. Es sei denn man merkt es wirklich sofort und hält an.
Ist mir beides schon passiert.
Ich bin im Reiseauto bisher ohne ausgekommen und hatte es als Abfallprodukt der Reifendruckregelanlage im Rennauto drin.
Jetzt wo die Systeme bezahlbar sind, liebäugele ich damit, mir diesen Luxus für das Reiseauto zu gönnen.
Ich denke ein System mit internen Sensoren ist am sinnvollsten. Zu oft hatten beim ersten Tankstopp in Afrika eine oder alle Ventilkappen Beine bekommen....
Und zum Druck ablassen / nachpumpen muß jedes Mal der Sensor abgeschraubt werden. Das wird bei mehrfachen Änderungen pro Tag ganz schön nerven. Bei Stahlfelgen würde ich ein Loch an einer versteckten Stelle bohren und ein zweites Ventil mit Aufschraubsensor verbauen. Aber bei meinen EvoCorse eher nicht.
Beim Budget will ich mich nicht festlegen, ich würde das preiswerteste nehmen das auch wirklich funktioniert.
Wenn jemand eine brauchbare Idee hat, bin ich dankbar. Bevor ich mir jedoch irgendwas ungetestetes zulege, verzichte ich lieber komplett darauf.
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Verfasst am: 10.11.2020 15:23:18 Titel:
Servus,
ich habe ein tire Moni TM260 seit fünf Jahren. Im ersten Jahr hab ich auf Garantie mal einen neuen Sensor bekommen. Seither läuft das System.
Ich habe mir auch ein zweites Ventil in meine Alufelgen gemacht, um auch den von dir genannten Unannehmlichkeiten zu entgehen.
Sensor Nr. 5 zeigt den Reserveraddruck. Nr. 6 den Druck der Bälge der Zusatzluftfeder.
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Verfasst am: 10.11.2020 15:56:31 Titel:
interessantes thema. wichtig fände ich auch die offroad-tauglichkeit.
systeme aus dem pkw-bereich sind ja nicht unbedingt geeignet für ein offroad-fahrzeug, das auch als solches genutzt wird.
Ich denke es steht und fällt auch damit, wie schnell und einfach man die Schwellwerte für Druckverlustwarnung anpassen kann. Du schreibst ja selbst: 0,5 Bar im Sand. Welchen Schwellwert willste da noch nehmen, 0,3?
Dann pumpst du wieder auf 3 Bar auf, dann willst du ja spätestend bei 2,4 ne Warnung bekommen, oder?
Das sind so meine Gedanken dazu, nachdem ich dieses Jahr mit dem RAM mit serienmässiger OE RDK unterwegs war. Und da war ich mit den Anpassungen eher noch zurückhaltend. Trotzdem ging morgens bei kaltem Reifen und Pistendruck schon die Lampe an und wollte auch nicht mehr ausgehen.
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Verfasst am: 10.11.2020 20:12:24 Titel:
Wenn ich die Warnwerte tief auf 0,3Bar und hoch auf 4,0Bar einstelle und immer so lasse, sollte ich doch eine Anzeige haben die einfach nur Werte ausspuckt und nie warnt und rumnervt.
Oder habe ich jetzt einen Denkfehler?
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Nachtrag. Seit ca. zwei Monaten gibts von vorne rechts keine Anzeige mehr, vermutlich Batterie schlapp. Hab mich nur noch nicht gekümmert...
Suche immer noch Sensoren die mit so einer kleinen Anzeige kommen und mit dem internen System funktionieren. Wenn da jemand was weiss?
Das mit dem zweiten Ventil wäre auch eine Möglichkeit, aber dann hat man wieder zwei Sensoren pro Rad.
Wenn ich die Warnwerte tief auf 0,3Bar und hoch auf 4,0Bar einstelle und immer so lasse, sollte ich doch eine Anzeige haben die einfach nur Werte ausspuckt und nie warnt und rumnervt.
Oder habe ich jetzt einen Denkfehler?
Ja das passt schon. Anzeigen haben halt immer den Nachteil dass man im entscheidenden Moment nicht auf sie achtet...
Und auf der AB wäre mir ne Warnung bei 0,3 Bar dann doch etwas spät.
Das ist wie ein System, das mir ne eMail schickt sobald mein Reifen geplatzt ist...
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1. ja, hab ich
Verfasst am: 11.11.2020 05:39:29 Titel:
RallyeCopilot hat folgendes geschrieben:
Wie lange haben die Batterien denn gehalten?
Etwas über ein Jahr. Ich hatte allerdings von Schrader die Gummiventile mit Sensor hinten dran. Die halte ich offroadmäßig für weniger empfindlich als die Einschraubventile.
Ich habe seit einigen Jahren ebenfalls Tiremoni. Der Vorteil ist, dass man es von einem zum anderen Fahrzeug problemlos mitnehmen kann, die Warnungen auch akkustisch angezeigt werden und es im großen und ganzen schon funktioniert.
Nachteil: Die Batterien sind nicht winterhart. So ab ca. -2 sind sie meistens leer.
In den letzten 10 Jahren habe ich mir einen Sensor im Gelände abgefahren, einen auf der Tankstelle vergessen wieder aufzuschrauben und mindestens 3 - 4 Ersatzsensoren wegen defekt gekauft. Erstaunlicherweise vorne rechts (siehe Vorredner)
Die Sensoren kosten einzeln ca. 50 € das Stück.
Ich finde das System einen guten Kompromiss zwischen technischen / finanziellem Aufwand und Nutzen.
@jenzz: Ich glaube auf Asphalt und gerade auf der AB merkt man einen Druckverlust deutlich früher, als das man bei 0,3 noch eine Warnung benötigt.
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Verfasst am: 11.11.2020 07:20:32 Titel:
Der Hinweis mit den nicht frostfesten Batterien ist sehr gut. Für ein reines Reiseauto in Afrika ist das egal, aber im europäischen Alltag doch ziemlich nervig.
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Verfasst am: 11.11.2020 07:23:09 Titel:
RallyeCopilot hat folgendes geschrieben:
Wenn ich die Warnwerte tief auf 0,3Bar und hoch auf 4,0Bar einstelle und immer so lasse, sollte ich doch eine Anzeige haben die einfach nur Werte ausspuckt und nie warnt und rumnervt...
Servus,
genauso handhabe ich das System auch.
Auf der Straße weiß ich auch ohne wieviel Luft in den Reifen ist.
Ich nutze es zum Ablassen und aufpumpen, da nehme ich mein mobiles Anzeigedisplay mir rundrum ums Auto und habe während des Füllens gleich die nötige Kontrolle.
Warnwerte nutze ich nicht.
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Verfasst am: 11.11.2020 07:29:15 Titel:
kleinh17 hat folgendes geschrieben:
...Das mit dem zweiten Ventil wäre auch eine Möglichkeit, aber dann hat man wieder zwei Sensoren pro Rad...
Servus,
das verstehe ich nicht! Wieso zwei Sensoren pro Rad?
Ich habe zwei Ventile pro Rad und nur einen Sensor pro Rad. Für was wäre der Zweite?
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