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43776 Aufrufe insgesamt, zuletzt bearbeitet am 01.06.2007 22:36 Uhr

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API Spezifikation


für Motoröle

API-Klassifikationen wurden vom American Petroleum Institute geschaffen. Sie definieren gewisse Mindestanforderungen an Motoröle. Es gibt unterschiedliche Klassifikationen für Ottomotoren und Dieselmotoren, gekennzeichnet durch den Buchstaben S (Service) für Ottomotoren und C (Commercial) für Dieselmotoren sowie je einen weiteren Buchstaben. Je höher im Alphabet der Zusatzbuchstabe ist, umso anspruchsvoller die Prüfungen an das Öl. Somit hat ein Motoröl mit der Kennung API SL eine höhere Qualitätsklasse als eines mit API SG.

Getriebeöle werden mit den Buchstaben GL (gear lubricant) und den Nummern 1-5 beschrieben. Die Nummern beschreiben die Belastbarkeit des Öls, wobei GL-1 für Getriebe mit niedrigen Belastungen geeignet sind, GL-4 und GL-5 dagegen für hochbelastete Hypoidantriebe und -getriebe verwendet werden. Die Klassifikation GL-6 für extrem belastete Achsantriebe wurde zurückgezogen.

Die Klassifikationen API TA bis TC bezeichnen speziell Zweitaktöl (Siehe unten: Zweitaktölklassen)

Es gibt neben den API-Spezifikationen noch die MIL-Spezifikationen der US-Streitkräfte, die in Deutschland allerdings ohne praktische Bedeutung sind, sowie die Spezifikationen des CCMC, beziehungsweise der Nachfolgeorganisation ACEA (Verband der Europäischen Automobilhersteller).

Folgende Qualitäten wurden bis heute nach API klassifiziert:







































API - Klassifikationen für Ottomotoren
SB Geringe Beanspruchung
SC Motoren Baujahr 1964 bis 1971
SD Motoren Baujahr 1968 bis 1971
SE Motoren ab Baujahr 1972, für Stop-and-go Betrieb
SF Motoren ab Baujahr 1981, für verlängerte Ölwechsel
SG Verbesserte Oxidationsstabilität und Motorsauberkeit. Ab 1988
SH Erfüllt höhere Ansprüche in den Punkten:
Verdampfungsverlust, Filterbarkeit, Schaumverhalten und Flammpunkt
SJ Erfüllt sehr hohe Ansprüche in den Punkten:
Oxidationsstabilität, Antiverschleißwirkung, Verdampfungsverlust, Filterbarkeit und Flammpunkt
SL Erfüllt neben kleineren Aspekten noch höhere Anforderungen in der Oxidationsstabilität gegenüber SJ















































API - Klassifikationen für Dieselmotoren
CA Für geringe Beanspruchung
CB Für mäßige Beanspruchung
CC Dieselmotoren mit leicht aufgeladenem Turbo
CD Dieselmotoren mit stark aufgeladenem Turbo
CD-Plus Dieselmotoren mit stark aufgeladenem Turbo ( verstärkte Norm )
CE SHPD - Dieselmotoröl mit stark aufgel. Turbo ( bedingt auch für Ottomotoren )
CF-4 Spezifikation für schnell laufende 4-Zyl.-Dieselmotoren.
Ergänzt die Spez. CE in den Punkten Ölverbrauch u. Kolbensauberkeit.
CF Eigenschaften der CF-4-Spezifikation für Motoren mit mehr als 4 Zylinder.
CG-4 Für schnell laufende 4-Zyl.-Dieselmotoren mit optimalem Schutz vor Korrosion,
Oxidation, Verschleiß und Schaumbildung.
Weitgehende Verhinderung von Kaltschlamm.
Nahezu keine Rückstandsbildung im Brennraum mehr.
CG Eigenschaften der CG-4-Spezifikation für Motoren mit mehr als 4 Zylindern.



Quelle: Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Motor%C3%B6l und PROFI-TECH GmbH unter http://www.profi-tech.com/info_detail.php?info_nr=66&sprache_nr=2&v=html

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