zuschaltbarer Allradantrieb: Radwegstreckenausgleich nur an den Achsen (Differentiale), da starre Verbindung der beiden angetriebenen Achsen im Verteilergetriebe. Daher nur auf sehr unebenem oder rutschigem Boden zu benutzen, und da braucht man ja auch den Vortrieb durch alle Räder des Fahrzeuges. Vorkommen: preiswerte und nutzorientierte Geländewagen wie Toyota
HZJ, KJ, LJ (7er-Reihe), alle Suzuki
(nee, nicht die Allrad-PkW...), die verblichenen Opel
Campo, Frontera und Monterey, alle Jeep
Wrangler sowie die Dieselversionen von Cherokee
und Grand Cherokee
(ausser WJ/WK und späten ZJ), alte Land Rover
(Series
1-3, nicht Range
und Discovery), Kia Sportage 1 sowie die einfacheren Sorento, Hyundai Terracan, die Geländekönige von Nissan
: Patrol
, Patrol
GR, aber auch die Terranos 1 und 2, und noch viele andere (alle älteren Amis zum Bleistift...).automatisch zuschaltender Allradantrieb: Zwei Versionen:
a. Viscokupplung : Eine mit Viscoseöl gefüllte Dose übernimmt im Verteilergetriebe die Funktion des mittleren Differentials.
Solange beide Achsen sich gleich schnell drehen, wird nur eine von beiden (meist die hintere) angetrieben. Kommt es zu Drehzahlunterschieden, verfestigt sich das viscose Medium durch Erwärmung und beginnt die zu diesem Zweck in der "Dose" vorhandenen Reibscheiben mitzunehmen, wodurch die bisher antriebslose Achse des Schubes teilhaftig wird.
Vorkommen: Land Rover
Freelander , Jeep
Grand Cherokee
ZJ , diverse PKW u.a. von VW
früherer Baujahre sowie T3 syncro.Den selben Effekt erzielt man mit:
b. Lamellenkupplung : ähnliches Prinzip, aber anderer Aufbau: Die Lamellen (Reibscheiben) werden elektrisch zusammengedrückt, sobald die Sensoren der elektronischen Steuereinheit Schlupf (durchdrehen) an einer der beiden Achsen feststellen. Das in dem Verteilergetriebe enthaltene Öl hat nur Schmiereigenschaft, im Gegensatz zur Viscokupplung.
Vorkommen: Neuere VW
- PKW (benannt: Haldexkupplung), Ford
Explorer 2, neuere GM - Modelle etc
..(.....wird fortgesetzt, versprochen - - aber nicht mehr heute abend....)