...und hat diesen Thread vor 1127 Tagen gestartet!
Verfasst am: 03.10.2023 21:39:20 Titel: Familienauto für Urlaub mit Offroadnutzung gesucht
Moin liebes Forum,
ich suche für unsere Familienurlaube ein Auto, mit dem sich gut Bergpisten in Südosteuropa fahren lassen, das aber auch auf der Straße bequem zu fahren ist, da die Anreise ins Urlaubsgebiet ja auch einen guten Teil der Urlaubszeit einnimmt. Hardcore-Offroad ist also nicht vorgesehen, es soll aber durchaus auch mal durch die Berge gehen bzw. über Pisten, wo die Bodenfreiheit eines normalen Kombis nicht mehr ausreicht.
Grobe Wunschliste:
- zuverlässig und robust
- nicht zu teuer
- Einigermaßen bequem für 2 Erwachsene und 1 Kind
- Bodenfreiheit für Bergpisten
- gerne permanenter Allrad, kein Muss
- Untersetzung
- mindestens eine Sperre
- Automatik wäre nett, aber kein Muss
- ausreichend Leistung
Toyota Landcruiser würde wohl passen, aber die sind ja leider relativ teuer. Ich hab hier im Forum schon ein bisschen was gelesen und bin bei meiner Recherche auf den Subaru Forester gestoßen. Der könnte mir wohl gefallen, ich hatte vor ca. 10 Jahren mal einen Legacy, der mich nie im Stich gelassen hat. Was ich bisher rausgelesen habe läuft auf die Baureihen SG bzw. SH raus, bevorzugt als Benziner und ohne Turbo.
Was ich noch nicht rausgelesen habe, ist die Serienausstattung hinsichtlich meiner o.g. Wunschliste. Vielleicht könnt ihr mich diesbezüglich erleuchten
Wie sieht es aus mit Verfügbarkeit und Kosten für Teile (z.B. Unterbodenschutzbleche, Höherlegung Luftansaugung)? Sind Sperren an den Achsen nachrüstbar, sofern serienmäßig keine vorhanden? Wenn ich richtig informiert bin, gibt es beim Forester maximal diese Visco-Sperren, wie stark sperren die normalerweise und bringt das in der Realität überhaupt was?
Ich bin auch nicht auf den Forester fixiert, vielleicht gibts ja noch was passenderes für mein Anforderungsprofil :)
Land Cruiser 90 oder 120, Pajero V20, V60 oder V80. Der Patrol fällt wohl wegg wegen der Anfahrt. Probleme haben Pajeros und Landcruioser vor allem mit Rost. Benziner kriegen eine grüne Plakette, saufen aber wie ein Loch.
Mit dabei seit Ende 2020 Wohnort: Rettenbach Status: Urlaub
Fahrzeuge
1. Isuzu D-Max 1 3.0D A 2. Ssangyong Rexton W 2.0 A 3. Wolga M21 4. Tatra 603 5. Shiguli 2101 6. Barkas B1000 7. BMW K100 8. Simson SR50
Verfasst am: 04.10.2023 11:32:27 Titel:
Da grüble ich: kein harter Offroadeinsatz – aber trotzdem eine Sperre? Warum?
Sonst hätte ich mal wieder meinen Rexton in die Diskussion geworfen ... (Also, nee, nicht MEINEN, den möchte ich die nächsten 220000 km weiterfahren, aber so einen halt ...)
_________________ Planung heißt: den Zufall durch den Irrtum ersetzen ...
Da grüble ich: kein harter Offroadeinsatz – aber trotzdem eine Sperre? Warum?
Sonst hätte ich mal wieder meinen Rexton in die Diskussion geworfen ... (Also, nee, nicht MEINEN, den möchte ich die nächsten 220000 km weiterfahren, aber so einen halt ...)
Mehrmals in den Karpaten gehabt: Steile, geschotterte Waldwege. Wenn es so steil wird, dass du ohne Untersetzung nicht mehr weiterkommst, reicht eine relativ kleine Bodenwelle aus, um dich (mit offenen Differentialen) zum Stehen zu bringen. An der Stelle brauchst du mindestens eine Sperre.
Als harten Offroadeinsatz würde ich so etwas nicht bezeichnen.
Die Autos ab 2005 sind ja da nicht komplett nackt und haben AntiSchlupfRegelungen die weit wirksamer sind als die ausgelutschten LS (Limited Slip) Reibsperren der Jahre davor.
Sowas gibt es beim Pathfinder, Rexton, Forrester, Disco, Sorento etc. Und damit kommt man manchmal weiter als einem hinterher lieb ist.
Aber ich hatte mir die gleiche Frage gestellt wie Reiserex und bin auch noch über "Höherlegung Luftansaugung gestolpert".
Inzwischen habe ich gelesen das der Threadersteller auch MAN KAT fährt, das relativiert "Kein harter Offroadeinsatz" vielleicht?
Habe ich einfach mal aus einem anderen Beitrag kopiert, da ich immer die gleiche Scheisse schreibe. Orientiere dich am besten, so es der Geldbeutel zulässt. Zu viel Motorleistung, Bodenfreiheit, Sperren und Zuverlässigkeit gibts nicht.
Wer reitet, hat Geld, warum die Rumwichserei mit Gehhilfen? Alle vorgeschlagenen Kisten haben irgendwie eine schwerwiegende Macke. Für 30 bekommt man nen G 500, nen anständigen Toyota mit V8. Alles andere sind Notbehelfe die nur gekauft werden weil man muss, keine Ahnung oder zu viel Daktari geguckt hat. Weder der G noch der Toyota werden im Gegensatz zu den anderen Fahrzeugen billiger, Geld verbrennen ist so ausgeschlossen. Beide sind die perfekten Anhängerfahrzeuge, von der Gespannstabilität der G am besten. In beiden kannst Du bequem schlafen und hast, zumindest beim G, alles an Allradtechnik was möglich ist. Beide Fzg. haben Einspritzanlagen die nie einer Beachtung verlangen und Motodrehmomente, die ab Leerlauf bereit stehen. Nix Turbo, Schaltsaugrohr, Direkteinspritzung, 67 Gang Getriebe.
Ich habe mir abgewöhnt viel Geld für Kompromisse zu bezahlen, lieber noch mehr Geld für was anständiges bezahlen.
Entweder was kompromissbehaftetes, günstiges bis 5000 Euro oder was richtiges, wie oben beschrieben. Dazwischen gibts nichts. Die beiden können alles, Anhänger, schweres Gelände, Autobahn, Hitze, drin pennen und werden jedes Jahr teurer.
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Verfasst am: 04.10.2023 17:44:13 Titel:
Moin und danke schonmal für eure Antworten! Da muss ich mich mal in Ruhe durchwühlen und belesen. Den Rexton kannte ich z.B. noch gar nicht.
Tja, harter Offroadeinsatz ist natürlich immer Definitionssache. Ich sag mal so, was die Australier und Russen teilweise machen, werde ich mit dem Wagen wohl nicht abziehen. Mit meiner Familie ist das eh nicht drin. Ein bisschen mehr Geländeeinsatz vielleicht, wenn ich mal zum Spielen oder mit nem Kumpel irgendwo hinfahre.
Höherlegung der Luftansaugung war nur ein Beispiel. Ich bin vom KAT in mehrfacher Hinsicht verwöhnt, die Luftansaugung ist da serienmäßig in ca. 2,5m Höhe und wenn man irgendwas am Fahrzeug modifizieren möchte, interessiert das bei solchen Sachen niemanden. Beim PKW kann ich mir vorstellen, dass da mehr Leute Ahnung haben und man jede Kleinigkeit eintragen lassen muss, sofern kein E-Zeichen vorhanden, daher die Frage nach Zubehör. Da hab ich aber bisher zu wenig Erfahrung.
Drin schlafen zu können wäre natürlich schön, aber ich vermute, dass wir ums Dachzelt nicht herumkommen. Man schleppt ja doch diversen Krempel mit sich rum und das Kind wird auch nicht kleiner...
Selber schrauben ist kein Problem, ich will allerdings kein Restaurationsprojekt. Da der Wagen ein reines Spaßmobil sein wird (Urlaub und Erholung definiere ich auch mal als Spaß), würde ich ungern mehr als 10T€ ausgeben.
Ab 5000 Euro bekommst Du Nissan Pathfinder, idealerweise rostarm und solche mit wenig Laufleistung <200000 die wegen Fahrwerksmängeln keinen Tüv mehr bekommen.
Mit neuen Querlenkern, OME Höherlegung, 265/70-17 auf den Serienfelgen, Unterfahrschutz bekommst Du ein Spaßmobil mit annähernd der Größe und Komfort eines Disco 3/4 aber guter Zuverlässigkeit.
Sämtliche erforderlichen Modifizierungen (AT Getriebekühlung - RadioNavi, Fahrwerk, Seilwinde etc) und Reparaturen (Zylinderkopf, Fahrwerk, Steuerketten, Injektoren, etc.) sind im Nissanboard bestens dokumentiert. Ersatzteile sind supergünstig.
Unser Spaßmobil hat uns in den letzten 10 Jahren auf 3 Kontinenten viel Spaß gebracht - wir reisen mit 2 Kindern.
Gibt es auch als Benziner aber sehr sehr selten:
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=375489739&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNREPAIRED&fuels=PETROL&isSe... [Link automatisch gekürzt]
Alle unteren Querlenker von FEBI mit Traggelenken + Obere Traggelenke 600€
OME 1500€
BFG AT KO2 1500€
Unterfahrschutz Sheriff 1400€
Macht 5000€
Natürlich kommen irgendwann die Injektoren mit 1000€ und die Steuerkette mit 300€, Radlager 200€ oder der Wunsch nach einem Android Radio. Das sind dann aber laufende Kosten. Wie auch Bremsen etc.
Ich kann den Pajero der III oder IV generation empfehlen. Du kannst ihn als permanent 4x4 fahren weil du die Wahl hast ob du das Zentraldifferential locken willst oder nicht. Neben der Zentralsperre hast du auch die Hintersperre. Keine Starachsen, damit bekommst du eine gemutliche fahrt, aber auch weniger Artikulation. Als Overland Auto ist er sehr gut.
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Verfasst am: 06.10.2023 19:24:55 Titel:
Moin und Danke euch!
Der Pajero gefällt mir tatsächlich auch recht gut. Da muss ich mich noch einlesen, was die unterschiedlichen Modellvarianten angeht. Aber die machen wirklich einen guten Eindruck. Gefällt mir zumindest besser als der Pathfinder.
Ich denke, ich sollte mir so ein Auto mal live ansehen, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen.