...und hat diesen Thread vor 1121 Tagen gestartet!
Verfasst am: 12.12.2023 17:25:19 Titel:
Sorry, aber da musst du einen Deckfehler haben. Ich habe die Servopumpe ja selbst eingebaut. Da ist kein Rücklaufschlauch - nirgendwo.
Habe sowieso noch nie in einer Servolenkung einen Rücklaufschlauch von der Pumpe zum Behälter gesehen.
Es gibt einen Gummischlauch vom Behälter zur Pumpe und einen festen Druckschlauch von der Pumpe zum Lenkgetriebe.
Wenn die Pumpe mehr Druck aufbaut, als das Ventil durchlässt, gibt es halt einen Überdruck in der Pumpe.
Oder der Bypass verläuft innerhalb der Pumpe. Das geht aber auch, wenn das Ventil im Schlauch sitzt.
Und was soll der Blödsinn mit "lebensgefährlich"...? Einen auf VAG spezialisierten KFZ-Meisterbetrieb damit zu beauftragen, eine defekte Servolenkung wieder instandzusetzen?
Die Lenkung funktioniert übrigens auch bei Ausfall der Servounterstützung. Bin ich ja selbst ein paar Tage gefahren. Geht besser als erwartet. Wenn nur ich das Auto fahren würde, würde ich die gar nicht reparieren. Aber die Gattin muss damit manchmal in der Stadt einparken.
Mein Vorschlag wäre mal einen FACHschrauber mit Zugriff auf ETKA zu beauftragen, dann könnte man zuerst mal klären welche Teilenummern und damit Ausführungen in diesen Wagen gehören.
Der Druckschlauch Pumpe zum Lenkgetriebe besteht aus zwei Einzelschläuchen, vom einen gibt es 3, vom anderen 6 verschiedene Versionen!!!
Das hier ist weder sinnvoll noch zielführend sondern schlicht lebensgefährlich.
Ich bleibe bei meiner Meinung; hier wurden Teile verbaut die nicht der Serienausrüstung entsprechen.
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Verfasst am: 11.01.2024 17:26:01 Titel:
@ Escobar
Zuerst warst du dir sicher, die "neue" Pumpe wäre kaputt - oder deren Druckregelventil .... oder das Lenkgetriebe wäre vielleicht falsch.
Dann hast du behauptet, in der Druckleitung wäre kein (Begrenzungs-)Ventil.
Und zuletzt hast du geschrieben, es wären unpassende Teile verbaut.
Dazu noch dem Meister und seinen Leuten die Qualifikation abgesprochen...
War alles falsch. Bei so vielen Fehldiagnosen hoffe ich mal, dass du beruflich nichts mit Autos machst.
Aaaalso:
Man füllt die Flüssigkeit in den Behälter. Von dort saugt sich die Pumpe durch einen weichen Gummischlauch diese an und drückt sie durch eine stabile Druckleitung ins Lenkgetriebe.
Von dort fliesst die Flüssigkeit durch eine ebenso stabile Druckleitung wieder zurück in den Behälter. Im Behälter befindet sich ein fest verbautes Sieb. Die Flüssigkeit wird durch das Sieb gedrückt und landet wieder an der Stelle im Behälter, von wo aus die Pumpe sie wiederum ansaugt.
Der Behälter ist dicht, der Schlauch ebenfalls. Zieht keine Nebenluft. Die Pumpe pumpt und das Druckbegrenzungsventil in der Pumpe ist i.O.
Die Druckleitung zum Getriebe ist frei und das Ventil in der Duckleitung (!) ist erstens vorhanden und zweitens i.O.
Die beiden Lenkgetriebe sind beide i.O. und funktionieren.
Die Rückleitung zum Behälter ist frei.
Der Fehler war das Sieb im Behälter. Von der Seite aus, von wo die Flüssigkeit vom Getriebe wieder in den Behälter strömt (diese Seite kann man nicht sehen), war das Sieb nahezu vollständig dicht.
Die Pumpe ist den aufgebauten Druck nicht "losgeworden" und hat die Flüssigkeit durch die Gummileitung wieder mit so viel Druck zurück in den Behälter gedrückt, dass sie dort durch den Einfülldeckel ausgelaufen ist - bzw. dem Befüller gleich wieder entgegen gekommen ist.
Mit dabei seit Anfang 2016 Wohnort: Mülsen Status: Urlaub
Fahrzeuge
1. Audi A6 2.5TDI Quattro 2. Nissan Patrol Y60 Station Wagon 2,8 3. Subaru Impreza WRX STI
Verfasst am: 12.01.2024 08:00:26 Titel:
[quote="Caruso"]Warum sollte man sich soetwas merken?[/quote
Um in einem vielleicht mal später auftretenden ähnlichen Fall, diese kleine Ursache zu prüfen bevor man Lenkgetriebe und Pumpe tauscht?
Schadet ja nicht sich an diese Ursache zu erinnern.
_________________ Gruß der Marcel
"Junge, mach Fett an die Schrauben, du bist doch kein Trockenbauer!"